Schimmel in der Wohnung ist kein Grund für ein Umzug

Aufgrund eines Unfalls hat mein Mann sein Geschäft aufgeben müssen und sich beim Arbeitsamt zur Sicherung des Lebensunterhalts anmelden – nun ja es ging mehr um die Krankenversicherung, da ich als Studentin und vor kurzem auch Mutter bei ihm familienversichert war.

Nach dem die Unmenge an Unterlagen – auch sämtliche Kontoauszüge, Spar- und Vermögenswerte ausgewertet und der monatliche Betrag ermittelt wurde – ich als Student werde in der Bedarfsgemeinschaft nicht berücksichtigt, mein Einkommen aber sehr wohl – bekam mein Mann die Unterstützung vom Amt und wir lebten die nächsten 6 Monate friedlich bis zur nächsten Verlängerung.

Wohnung mehr als angemessen

Wie schon vorher erwähnt bekamen wir auch Nachwuchs, was uns zur Anmietung einer größeren Wohnung gezwungen hatte. Gesagt, getan! Eine passende Wohnung war schnell gefunden. Jedoch befand sich diese in einem katastrophalen Zustand. Da aber mein Mann den Vermieter einigermaßen kannte, stürzten wir uns ins Vergnügen und richteten die Wohnung pünktlich zum Geburtstermin unseres Nachwuchses her.

Nach einiger Zeit – es waren so um die 5 Wochen nach dem Einzug und eine regnerische Woche – bemerkten wir einen nassen Fleck an der Decke im Wohnzimmer. Gleich den Vermieter alarmiert, jedoch vergeblich – es war im Herbst. Nachdem sich die Situation verschlimmert hatte, beschlossen wir, aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung zu wechseln. Und hier kommt die Agentur für Arbeit ins Spiel. Schimmel ist kein Grund für ein Wohnungswechsel, denn die Wohnung wäre für unsere Verhältnisse mehr als angemessen – die Wohnung war 84qm groß. Auch die Umzugskosten können nicht ganz oder partiell erstattet werden, da keine gesundheitliche Gefahr bestünde.

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (12 Stimme(n), Durchschnitt: 4,83 von 5)

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