Meine Anfangskatastrophen beim Arbeitsamt

Anfänger waren sie alle, am 01.01.2005. Die bisherigen Bezieher von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe als auch die Sachbearbeiter, die von einem Tag auf den anderen alles anders machen sollten, als sie es bisher gewohnt waren. In den letzten Dezemberwochen 2004 traf man in allen betroffenen Behörden auf genervte Sachbearbeiter. Fragen zu stellen lohnte gar nicht, denn die Antwort war immer die gleiche: „Wir wissen es nicht!“

Ratlosigkeit auf allen Seiten!

Da stand ich nun – ausgebildete Fachangestellte für Arbeitsförderung, aber durch Mutterschaft und nach Umzug mittellos. Den Antrag hatte ich schon im Dezember gestellt –stellen wollen. Man ließ mich zwar die Anträge ausfüllen, aber ob die eingeforderten Papiere ausreichen würden und welchen Anspruch ich ab dem 01.01.2005 haben würde – man wusste es nicht. Bekannt waren nur Regelsätze und mögliche Aufschläge, Am 02.01.2005 würde ich in der 10. SSW sein, die Bescheinigung durfte ich nicht vor dem 01.01. einreichen. Pünktlich zum 02.01. reichte ich die verlangte Bescheinigung ein und wurde angemault! Seit wann ich denn wisse, dass ich schwanger sei. Der Sachbearbeiter war sichtlich angefressen. Ich allerdings auch! Denn bis dato hatte ich weder Geld, noch einen Bescheid. Und lebte mit zwei Kindern bei Freunden auf 48m².

Ende gut – alles gut?

Es wurde April, bis endlich alles unter Dach und Fach war – fürs Erste. Denn nach der grundsätzlichen Bewilligung der Leistung stand den Sachbearbeitern die nächste Antragsflut meinerseits ins Haus. Aber das wusste der Sachbearbeiter, der mir am 15.04.2005 meinen Bewilligungsbescheid und den Auszahlschein für die Kasse in die Hand drückte, noch nicht. Und ich machte mich daran, meine aufgelaufenen Schulden der vergangenen Monate zu bezahlen. Und eine Druckerpatrone zu kaufen. Denn die nächsten Anträge waren sicher!

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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