Dann arbeiten Sie eben nicht!

Über das gute alte Arbeitsamt, kann man scheinbar nur noch den Kopf schütteln. Eine gute Freundin von mir hat stets und ständig nur Ärger mit denen!

Zur Vorgeschichte ist folgendes zu sagen

Sie hat bereits mehrere Male im Ausland gearbeitet und dementsprechend auch alleine dort gewohnt. Zudem hatte sie auch Arbeit innerhalb von Deutschland und hat auch hier bereits längere Zeit alleine in einer normalen Mietwohnung gelebt. Als der Arbeitsvertrag auslief, ist sie dann zurück zu ihrem Vater und den anderen Geschwistern ins Haus gezogen. Sie war immer sehr unzufrieden mit ihrer Arbeitslosigkeit. Das einzige, was sie nicht mehr wollte, war ins Ausland gehen. Hier hatte sie nicht allzu gute Erfahrungen gesammelt. Ansonsten aber war sie stets sehr bemüht (mehr als alle anderen Personen, die ich kenne), eine neue Arbeitsstelle zu finden. Und die fand sie auch! Sogar gleich eine unbefristete Stelle!

Verkehrsanbindung Dorf <=> Arbeitsamt

Ich muss hinzufügen, dass sie in einem kleinen Dorf lebte und die Verkehrsanbindungen zu ihrer Arbeitsstelle, wirklich schlecht und praktisch kaum vorhanden waren. Es fährt zwar einige Male ein Bus, aber nie zu den richtigen Zeiten. Einen Führerschein besaß sie nicht. Also wollte sie beim Amt vorsprechen. Ihr Ziel war eine kleine Wohnung. Tja, was soll ich sagen: Das Arbeitsamt stellte sich quer! Angefangen bei Kommentaren, wie “Sie sind unter 25 Jahren”, worauf sie konterte “Ja, aber nur noch bis Dezember (3 Monate) und zudem habe ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Aussicht und anders ist es mir nicht möglich, zur Arbeitsstelle zu gelangen!” Die Dame vom Amt diskutierte weiter mit ihr und wollte keine Zustimmung zur eigenen Wohnung geben. Als meine Freundin dann meinte, dass sie dann die Arbeit aber nicht annehmen könne, verabschiedete sie die Dame mit den Worten: “Dann gehen sie eben nicht arbeiten!”

Ich kann da nur noch mit dem Kopf schütteln.

Erst macht das Amt Druck und dann wollen die netten Leute ihr Steine in den Weg legen! Meine Freundin ist aber nicht Ohne und so hat sie sich so lange durchgeboxt, bis ihr die Wohnung genehmigt wurde und sie nun problemlos jeden Tag pünktlich an ihrem Arbeitsplatz erscheinen konnte.

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— Kommentare —

  1. Werniman sagt:

    Typisches Verhalten der Jobcenter. Bloß nicht über den eigenen Schatten springen, immerhin gibt es Vorschriften. An die MUSS sich das Amt zwar nicht halten,aber es macht weniger Arbeit,wenn man’s tut. Das ganze SGB ist ein Sammelsurium von Kann-Regelungen. So kann das Amt alles so hindrehen,daß es weniger Arbeit macht,weniger Kosten produziert oder auch eine Sanktion für den Kunden rausspringt.

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