Vorbildliches Bildungspaket? Grundsätzlich schon, aber…

Die Regierung lässt sich ja bekanntlich immer wieder so einiges einfallen, um vor allem auch die Kinder aus Hartz-IV-Familien nachhaltig zu unterstützen. Denn schließlich geht es in erster Linie darum, die jungen Menschen davor zu bewahren, über kurz oder lang selbst – wie ihre Eltern – in die „Hartz-IV-Falle“ zu tappen. Und so wurde auch unlängst das Bildungspaket des Bundesarbeitsministeriums ins Leben gerufen, auf dem in der Tat die Hoffnungen vieler „ruhten“…. Aber der Erfolg wurde einfach nicht „wach“….

Das Prinzip erscheint durchaus sinnvoll

Die Grundidee des ganzen war es, Kindern und Jugendlichen besondere Vorzüge zu bieten, wie zum Beispiel Nachhilfeunterricht bzw. spezifische Lernförderungsmaßnahmen, ein warmes Mittagessen, Musik- oder Sportunterricht und so weiter. Wenn sie in bestimmten Bereichen mehr eingebunden würden, so die Hoffnung der Anbieter, hätten die Kinder nicht nur die Möglichkeit, ihren Horizont zu erweitern und sich in gewisser Weise auch motivieren zu lassen. Sondern sie könnten "ganz nebenbei" auch noch ihre sozialen Kontakte kontinuierlich weiter auszubauen. Wenn man aber den Kommentaren der Städte und Gemeinden jedoch Glauben schenkt, so war die Resonanz der Bürger in diesem Zusammenhang doch „eher zurückhaltend“. Nicht einmal ein Viertel der Hartz-IV-Empfänger habe einen entsprechenden Antrag bei ihren Sachbearbeitern eingereicht.

Wird es an der Ausführung scheitern?

Das Problem ist unter anderem, dass viele Eltern nicht einmal wissen, dass es ein solches Bildungspaket überhaupt gibt. Aber nicht nur das, sondern vor allem die Tatsache, dass es für den einen oder anderen ein recht schwieriges Unterfangen ist, den Antrag überhaupt auszufüllen, macht die Angelegenheit nicht gerade leichter. In einigen Städten, wie zum Beispiel in Lübeck, zäumt man das Pferd also von hinten auf. Dort haben vor allem Erzieher und Lehrer die Möglichkeit, Mittel für bestimmte Lehrmaßnahmen zu beantragen. Warum wird eine solche Vorgehensweise nicht für alle Regionen Deutschlands vereinbart? Überhaupt sollte jedoch zunächst einmal mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden. Eine bessere Kommunikation zwischen Sachbearbeitern der Bundesagentur für Arbeit und den Leistungsempfängern täte ihr Übriges zu einem erfolgreicheren Anlauf des – durchaus vielversprechenden – Bildungspaketes!

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