“Öffentlichkeitsarbeit” der besonderen Art

Oft genug kommt es vor, dass Arbeitnehmer mit Bauchschmerzen oder mit einem „flauen Gefühl in der Magengegend“ zur Arbeit fahren. Immer in der Hoffnung, dass der bevorstehende Tag im Job erträglicher sein möge, als der Vortag. Wer es mit Mobbing und anderen Missständen am Arbeitsplatz zu tun hat und somit arg unter Arbeitskollegen oder Vorgesetzten zu leiden hat, hat es in der Tat nicht leicht. Schikanen, Lästereien oder vielleicht sogar persönliche Attacken machen vielen Menschen schwer zu schaffen.

Eigeninitiative ist vonnöten. Aber wie?

Betroffene können in der Regel sicher sein, dass sich auf absehbare Zeit wohl kaum etwas ändern wird, sofern sie nicht selbst aktiv werden und aus dem „Teufelskreis“ auszubrechen versuchen. Eine echte, persönliche Tragödie für viele. Das Fatale: die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Situation für den Einzelnen im beruflichen Alltag nahezu kontinuierlich verschlimmern wird. Ein Umstand, an dem viele Arbeitnehmer hierzulande seelisch zu zerbrechen drohen. Burnout oder massive psychische Probleme sind infolge dessen nicht unüblich.

Was, wenn man zu weit geht?

Bisher war es so, dass Arbeitnehmer, die sich in einer solchen Lage befanden, um den Verlust ihres Arbeitsplatzes fürchteten, wenn sie beispielsweise den Chef oder andere Stellen informierten, um so auf Missstände im Unternehmen aufmerksam zu machen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat allerdings nun folgendes entschieden: eine fristlose Kündigung aufgrund der Veröffentlichung von Missständen am Arbeitsplatz verstößt eindeutig gegen die geltende Menschenrechtskonvention. Grundlage des Urteil (Aktenzeichen: 28274/08) war der Fall einer Altenpflegerin aus Berlin, die Strafanzeige gegen ihren Arbeitgeber erstattet hatte. Dieser hatte aus Ersparnisgründen zu wenig Personal beschäftigt, sodass die Bewohner des Pflegeheims nicht ausreichend versorgt werden konnten. Die Bekanntmachung der Zustände in besagtem Heim sei zwar durchaus rufschädigend, jedoch sei das öffentliche Interesse hier gleichwohl von entscheidender Bedeutung. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Urteil allerdings noch nicht rechtskräftig….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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