Löblich? Viele Jobsuchende würden jeden Arbeitsplatz annehmen.

Natürlich sind nicht alle Hartz-IV-Empfänger gleich und sollten somit keinesfalls „über einen Kamm geschert werden“: in diesem unserem Lande gibt es viele, viele Menschen, die händeringend nach einer neuen, beruflichen Tätigkeit Ausschau halten, und wirklich „jeden Job“ machen würden. Und sei er auch noch so schlecht bezahlt. Denn die Hauptsache ist nach Ansicht vieler Betroffener, endlich wieder „in Lohn und Brot“ zu stehen, um nicht mehr auf die Leistungen von Vater Staat angewiesen zu sein. Frei nach dem Motto: „Weg von Hartz IV – und zwar um jeden Preis.“ Aber dies kann mitunter durchaus wörtlich genommen werden.

Arbeiten für einen Hungerlohn?

Es gibt bekanntlich zahlreiche Unternehmen, die zwar Arbeitsplätze zu vergeben haben, die aber nur einen sehr geringen Stundenlohn zahlen. Sicherlich: es gelten mittlerweile Tariflöhne, aber die Wirklichkeit sieht bekanntlich oft anders aus. So lassen sich viele Jobsuchende auch davon nicht abschrecken, und bewerben sich beispielsweise bei Textildiscountern, die in Sachen „Entlohnung“ nicht gerade als großzügig bekannt sind. Nichtsdestotrotz nehmen viele Arbeitnehmer Stundenlöhne von unter sieben Euro in Kauf.

Woher kommt eigentlich die Ware?

Wenn man sich im Produktsortiment besagter Arbeitgeber einmal umsieht, schlägt das Herz mitunter durchaus höher. Denn da gibt es beispielsweise T-Shirts für unter zwei Euro, Kleider für weniger als acht Euro, und die passenden Taschen und Schuhe für ebenso kleines Geld gleich dazu. Natürlich stellt sich da so Mancher die Frage: wie ist es möglich, Kleidung zu solch‘ niedrigen Preisen anzubieten? Freilich: die Dumpinglöhne sind die eine Erklärung für günstige Angebote. Sind Billigkräfte oder gar Kinderarbeit im Ausland eine weitere Erklärung? Keineswegs, denn wie umfassende Nachforschungen nun ergeben haben, sind es in erster Linie kostengünstige Materialmischungen, aus denen die Hemden, Blusen, Hosen et cetera hergestellt werden. Auch eine ausgefeilte Logistik in Verbindung mit einheitlichen Ladenbauten sowie veränderte Etikettier-Techniken senken die Kosten und ermöglichen so die günstigen Preise.

 

Quelle: http://money.de.msn.com/artikel.aspx?cp-documentid=149901391

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