Zivis raus, Hartz-IV-Empfänger ‘rein – ins Altenheim…

Da will der Staat Kosten sparen, die Gesundheitsbranche revolutionieren – und streicht kurzerhand die Stellen der Zivildienstleistenden in Altenheimen und Krankenhäusern gnadenlos ein. Sehr zum Leidwesen des Pflegepersonals und der pflegebedürftigen Senioren. Und auch die Zivis selbst sind mit dieser Entscheidung zum größten Teil so gar nicht einverstanden.

Vom "sinnlosen Löcherstopfen" ist die Rede

Die "weitreichende Kreativität" der Herren Politiker ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt. Und so kam man unlängst auch noch auf die "glorreiche" Idee, auf Biegen und Brechen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu wollen. Vor dem Hintergrund, die Gegebenheiten in den Bereichen Pflege und Betreuung deutschlandweit nachhaltig zu verbessern, nahmen sich einige Regierungsbeamte vor, einerseits so schnell wie möglich dem akuten Pflegenotstand in den Krankenhäusern und Altenheimen ein Ende zu setzen. Andererseits sollte im Zuge dessen auch die wirtschaftliche Situation weiter entspannt werden. Und zwar dadurch, dass vor allem langzeitarbeitslose Leistungsempfänger wieder "bei der Hand genommen" und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden. Ein weiterer gewitzter Schachzug zur Beschönigung der Statistiken…? Erfahrene Fachkräfte, die schon seit Jahren "an der Front", also in Altenheimen und Krankenhäusern qualifizierte Dienste leisten, können eine solch' undurchdachte Vorgehensweise nur schwerlich nachvollziehen.

Auch die Senioren verstehen die Welt nicht mehr…

Der direkte Umgang mit älteren oder kranken Menschen ist nicht Jedermanns Sache. Schließlich handelt es sich dabei um eine Tätigkeit, bei der in der Regel jede Menge Herzblut und Leidenschaft gefragt sind. Was aber, wenn man einen solchen Job trotz aller Vorbehalte erledigen muss; immer in der Angst, Sanktionen unterschiedlichster Art (Leistungskürzungen et cetera) in Kauf zu nehmen? Aus der Sicht eines Hartz-IV-Empfängers ist es oft durchaus ein "hartes Los", eine Tätigkeit im Bereich Alten- bzw. Gesundheitspflege ausüben zu müssen. Demotivation macht sich breit, Frust und Ärger. All' dies überträgt sich quasi – Fachleuten zufolge – über kurz oder lang vor allem auf die Schwächsten: die pflegebedürftigen Menschen in den Heimen und Hospitälern. Wohl kaum jemand will schließlich von Menschen umgeben sein, die zwangsweise ihren Dienst verrichten….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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