Flexibilität ist gut, aber…

Umfragen zufolge würde sich ein Großteil der Arbeitnehmer hierzulande oft nichts sehnlicher wünschen, als die wöchentliche Arbeitszeit ganz nach Gutdünken einteilen zu können. Zum Beispiel, um mehr Zeit für Familie und Freunde zu haben. Oder um die individuelle Freizeitgestaltung endlich ganz nach Lust und Laune zu planen. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die meisten Bewerber im Rahmen ihrer Jobsuche nahezu ausschließlich für die Stellenangebote interessieren, die mit flexiblen Arbeitszeiten werben.

Auf den ersten Blick ungemein vielversprechend

Anfänglich wirkt eine solche Jobofferte durchaus noch sehr ansprechend. Wer will schließlich schon tagaus, tagein bis ins hohe Rentenalter von acht bis fünf im Büro sitzen…? Hinzu kommt, dass nur wenige Arbeitnehmer die Lust verspüren, die eigenen Kinder lediglich ab dem frühen Abend "mal kurz" sehen zu dürfen. Echtes Familienleben bleibt da nämlich nicht selten auf der Strecke. Dass es sich aber bei "flexibel" planbaren Arbeitsstellen oft um Jobs handelt, deren wöchentliche Arbeitszeit sich ausschließlich nach den Wünschen und Belangen des Unternehmens selbst richtet, wird da zunächst nur selten bedacht.

Flexibilität – eine Sache der individuellen Betrachtungsweise

So können Besuche beim Kunden vor Ort unter anderem häufig nur in den Abendstunden wahrgenommen werden. Also dann, wenn aus der Sicht des Arbeitnehmers daheim gerade Abendbrotzeit ist. Oder bestimmte betriebsinterne Vorgänge dürfen nur nachmittags geplant bzw. verbucht werden, weil anderenfalls der Chef nicht im Haus ist. Wichtige Besprechungstermine können überdies eh' nur dann abgehalten werden, wenn alle Kollegen abkömmlich sind. Und diese Zeit lässt sich eben meist nur selten mit den Bedürfnissen des "kleinen" Sachbearbeiters vereinbaren. So oder so ähnlich ließe sich diese "Liste" wohl schier endlos fortführen. Oft genug stellt sich da also die Frage, ob der gute, alte 8-till-5-Job nicht doch manchmal die lobenswertere Alternative darstellt. Denn sie bietet letztlich weitaus mehr Flexibilität. Wie man's nimmt…. Wieder andere machen es sich hierzulande einfach leicht und "ruhen" sich über viele Jahre hinweg auf dem bequemen "Hartz-IV-Kissen" aus. Das ist doch Flexibilität pur…!

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (1 Stimme(n), Durchschnitt: 4,00 von 5)

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