Flexibilität ist gefragt. Aber bitteschön auf beiden Seiten

Wer etwas erreichen will, muss sich den "Gegebenheiten" in der Regel anpassen. Das kennt man ja. Nicht jeder hierzulande setzt diese "Weisheit" allerdings auch in die Tat um. Aber auch das kennt man…. Grundlegende Richtlinien wie Pünktlichkeit, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Loyalität sollten in jedem Fall unter Beweis gestellt werden, wenn es darum geht, einen Job zu ergattern – oder diesen langfristig zu behalten…. Und auch Flexibilität ist gefragt. Dies ist allerdings offenbar ein äußerst dehnbarer Begriff.

Auf der anderen Seite des Schreibtisches…

Aber wie dem auch sei: als besonders vorbildlich kann man es wohl bezeichnen, wenn nicht der (potentielle) Arbeitnehmer, sondern der Arbeitgeber selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Zumindest, was den Aspekt der Flexibilität betrifft. Die Chefin des Familienunternehmens Trumpf aus Baden-Württemberg macht es vor. Ihr ist offenbar sehr wohl bewusst, dass junge Menschen eine andere Vorstellung vom Berufsleben haben, als Arbeitnehmer, die beispielsweise eine Familie ernähren müssen. Überdies berücksichtigt sie bei der Gestaltung des unternehmerischen Arbeitszeitmodells auch die Belange der Mitarbeiter, die daheim Angehörige zu pflegen oder zu betreuen haben.

Alle zwei Jahre wird neu geplant

Wer mag, kann bis zu 1.000 Stunden auf ein speziell einzurichtendes Zeitkonto verbuchen lassen und diese Zeit nach Bedarf für Urlaub und Freizeit abrufen. Dies ist gewissermaßen die Grundlage für eine wohldurchdachte Arbeitszeitreduzierung. Überdies haben die Mitarbeiter die Option, alle 24 Monate ein neues Zeitmodell einzurichten und dieses mit dem Vorgesetzten zu verabreden. Dadurch kann also die individuelle Arbeitszeit bedarfsgerecht eingeteilt werden. Pro Woche steht in diesem Zusammenhang ein Zeitfenster zwischen 15 und 40 Stunden zur Verfügung. Ziel des Ganzen ist die langfristige Steigerung der Motivation der Mitarbeiter. Je mehr Motivation, desto besser letztendlich auch die Arbeitsleistung. So haben alle etwas davon. Bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel auch bald in anderen Unternehmen Schule macht….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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