Unter drei Millionen? Wer’s glaubt…

Zu fast allen Bereichen des täglichen Lebens werden bekanntlich Statistiken aufgestellt. Von Experten oder von Leuten, die es gern wären. Aber wie dem auch sei: im Zuge dessen werden natürlich auch im Hinblick auf die wirtschaftliche Situation hierzulande regelmäßig Zahlen ausgewertet und Statistiken publiziert, die mitunter sogar durchaus aussagekräftig sind. In jeder Hinsicht. Unlängst prognostizierte auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die aktuellen Arbeitslosenzahlen für das Jahr 2011. Entsprechenden Berechnungen zufolge werden also rund 2,93 Millionen Menschen ohne Job sein. Eine durchaus beeindruckende Zahl, denn das sind weit über 320.000 Arbeitssuchende weniger, als noch 2010.

Für die einen "fortschrittlich", für die anderen "Beschönigung"

Die Tatsache, dass demgemäß rund 40,84 Millionen Menschen in Deutschland einer seriösen, sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen werden, hält zum Beispiel auch Ursula von der Leyen für ungemein motivierend. Schließlich sind das so viele Erwerbstätige, wie noch niemals zuvor seit der Wiedervereinigung. Klar, dass eine solche Statistik auch vielen Bürgern Mut macht und sie positiv stimmt. 

Was steckt dahinter?

Frei nach dem Motto: "Traue nur der Statistik, die du selber gefälscht hast", ist es bei einer derartig guten Entwicklung am Arbeitsmarkt gegebenenfalls erforderlich, auch mal "hinter die Kulissen" zu blicken. Denn was ist beispielsweise mit all' jenen, die an diversen Wiedereingliederungsmaßnahmen teilnehmen, an Arbeitsförderangeboten, Bewerbungstrainings, Praktika und so weiter? Um die Arbeitsmarktzahlen zu verbessern, schadet es doch bekanntlich nicht, auch diese Gruppe in die Auswertungen mit einzuschließen. Und was ist mit den Menschen, die sich bis dato noch nicht arbeitssuchend gemeldet haben, obwohl sie bereits ohne Job sind? Auch die Tatsache, dass die derzeitige, wirtschaftliche Entwicklung zum Teil massiven Risiken ausgesetzt ist, sollte in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden. Dabei ist hier unter anderem von den politischen Unruhen die Rede, die Situation in Japan und so weiter. Man darf folglich durchaus gespannt sein, wie sich die Arbeitsmarktstatistiken im kommenden Jahr darstellen werden…. 

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— Kommentare —

  1. Werniman sagt:

    Da muss ich eine kleine Korrektur geben. Die Statistik sagt nicht,daß es knapp 41 Mio *sozialversicherungspflichtig* Beschäftigte sind, sondern sie redet nur von Beschäftigten. Die Statistik benennt die Zahl der davon sozialversicherungspflichtige Beschäftigten sogar noch gesondert und gibt sie mit knapp 29 Mio an. Heißt also,daß wir in Deutschland rund 12 Mio Menschen haben, die arbeiten, aber kein sozialversicherungspflichtiges Lohnniveau (>400€) erreichen.

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