Mehr Geld – jetzt ist es soweit

Wie angekündigt ist es nun endlich Fakt: Hartz-IV-Empfänger dürfen sich nun über (noch) mehr Geld freuen. Denn jetzt wurde zum ersten Mal die versprochene Erhöhung für 2011 ausgezahlt. Das heißt, dass Langzeitarbeitslose rückwirkend zum 1. Januar jeweils fünf Euro, also insgesamt 364 Euro erhalten. Selbiges geschieht zum Beginn des nächsten Jahres, denn dann steigt der Hartz-IV-Satz um weitere drei Euro. Und es soll zuzüglich der so genannte Inflationsausgleich gezahlt werden. Aber es kommt noch besser, denn es ist darüber hinaus geplant, den Regelsatz jeweils zum Beginn eines jeden Jahres anzuheben. Diese Erhöhung soll jeweils in Anlehnung an die aktuelle Entwicklung der Lohn- und Preisstruktur erfolgen. Dass die Aufwendungen für Miete und Heizung ebenfalls erstattet werden, bleibt unverändert. Übrigens wird im Zuge der geplanten, alljährlichen Anhebung des Regelsatzes das bisherige Anpassungsdatum, der erste Juli, gestrichen. 

 

Kinder und Jugendliche dürfen sich "freuen"

Neu ist auch, dass gerade junge Menschen, sprich: Kinder und Jugendliche aus Hartz-IV-Familien von zusätzlichen "Finanzspritzen" profitieren sollen. Die Rede ist vom so genannten Bildungs- und Teilhabepaket. Das soll darüber hinaus auch unter den Kindern "aufgeteilt" werden, die zwar nicht in Hartz-IV-Familien leben, aber dennoch den Kinderzuschlag in Höhe von (maximal) monatlichen 140 Euro beziehen. Nicht zuletzt ist freilich auch das neue Schulbasis-Paket erwähnenswert. Soll heißen, dass Hartz-IV-Empfänger jeweils zum 1. August 70 Euro und zum 1. Februar eines Jahres 30 Euro zusätzlich erhalten. Mit dem Geld sollen Tagesausflüge mit Schulen und/oder Kindergärten finanziert oder Schulmaterial eingekauft werden können. Wenn es aber um die Finanzierung von Klassenfahrten geht, so erfolgt diesbezüglich auch weiterhin eine gesonderte Bezuschussung.

 

…und der Rubel "rollt" weiter…

So genannte Lernförderungen stehen im Hinblick auf Hartz-IV-Leistungen künftig ebenso auf dem "Unterstützungsprogramm", wie monatliche Zuschüsse für Mittagessen in Höhe von 26 Euro. Außerdem erhalten Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, jeden Monat zehn Euro, um damit ihre Freizeit individuell gestalten zu können. Kulturelle und soziale Veranstaltungen, die der Förderung des Gemeinschaftssinns dienlich sein sollen, kosten schließlich auch Geld. 

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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