Epileptiker unter Druck (keine Medikamente etc.)

Seit nunmehr anfang letzten Monats wurde ich unter 100% Sanktionen gestellt, da ich August letzten Jahres nicht zum ersten Termin zum Selbstständigmachen als Musiklehrer erschienen bin, mir darauf aber gleich einen neuen Termin ausmachen wollte. Doch das war gleich gestrichen. Der Vermittler sagte, dass wir etwas anderes finden müssen. Ich bin schon seit einem Jahr Arbeitslos und habe vorher mein Abitur nachgemacht, das ich dann in der 13. nicht beenden durfte, weil die Lehrer auf der Schule mir das Ultimatum gestellt hatten, ich solle freiwillig gehen, oder sie werden mich der Schule verweisen. Als Epileptiker (zu diesem Zeitpunkt hatte ich es nicht richtig untersuchen lassen, da die Schule mir in gewisser massen wichtiger war) der gerade 2 Monate zu diesem Zeitpunkt gesetzlich Obdachlos war (nen Dach hatte ich zum Glück überm Kopf) wegen der ewig langen bearbeitungszeit des Amtes, dass ich Umziehen darf. Habe jetzt angestossen, dass ich zum Amtsarzt komme und dort endlich eine Untersuchung stattfindet.

Momentan bin ich jedoch ziemlich fertig, da ich mir keine Medikamente (nur 5 Euro für die Apotheke) zurzeit  mehr leisten kann und muss jetzt mit meinen Anfällen allein klarkommen. Zudem kommt noch, dass ich meine laufenden kosten auch nicht zahlen kann und deswegen ziemlich in bedrohje komme und sich mein Stresspegel nur noch erhöht, was auch wieder ein negativen Beigeschmack auf meine Krankheit hat.

Kein neuer Personalausweis der (vorläufige) nächsten Monat abgelaufen ist, da ein biometrisches Passbild gebraucht wird. Vom Amt bekomme ich keinen Vorschuss vom April. Allein ist es ziemlich schwierig alles für mich und meine Depressionen nehmen zudem auch noch zu. Allein meine Musik hält mich irgendwie noch ein bisschen am leben. Wie kann ich aus dieser miserie herauskommen? Gibt es eine Möglichkeit gegen das Amt vorzugehen? Leider habe ich gegen nichts unternommen, da ich durch meine moral, offenheit, naivität, und Vorurteilsloskeit klein beigebe und immer versuche meistens mit allem klarzukommen. würde mich freuen wenn mir jemand helfen würde. Wenn noch jemand was wissen will, kann er gerne nachfragen. Ich versuche schnellstmöglich zu antworten.

Lg Motz_Art

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— Kommentare —

  1. Torsten sagt:

    Oh ha, das ist ja wirklich eine krasse Geschichte. Geschichte kann man ja eigentlich nicht sagen, weil es die Wirklichkeit ist.

    Was soll ich hier für einen Rat geben?

    Einen Rechtsanwalt einzuschalten, um gegen das Amt oder einen bestimmten Sachbearbeiter vorzugehen, ist sicher sinnvoll, dauert aber sehr lange, so dass es nicht für eine schnelle Lösung der schwierigen Lage geeignet ist. Die Kosten werden meines Wissens nach sogar vom Amt (ARGE oder Grundsicherungsamt) übernommen. Das hilft aber nun nicht wirklich weiter, da man ja jetzt das Geld für Medikamente braucht und nicht erst in drei Monaten.

    Trotzdem könnte ich mir vorstellen, zu einem geeigneten Rechtsanwalt zu gehen, um sich dort eine Beratung hinsichtlich der Lösung dieses Falles zukommen zu lassen. Diese Beratung wird der Rechtsanwalt mit Sicherheit auf das Amt abwälzen können, so dass man sehr schnell und ohne Probleme eine Lösung bekommt. Was kann man sofort tun, gibt es vielleicht sogar so etwas wie Gefahr im Verzug oder Ähnliche Überlegungen.

    Eine weitere Lösung sehe ich in der Selbstständigkeit, hier könnte man mit Sicherheit zusätzlich Geld verdienen. Als Musiklehrer dürfte es sicher auch kein Problem sein Aufträge in der Umgebung zu bekommen. Wer nicht über persönliche Kontakte dann vielleicht über Angebotsplattformen im Internet, Kleinanzeigenmärkte im Internet oder Ähnliche Dinge. Verbieten kann einem das Amt eine derartige selbständigkeit meines Wissens nicht, da es ja dazu dient, zusätzliches Geld zum Leben zu verdienen und vielleicht sogar. Einmal allein von dieser Tätigkeit leben zu können.

    Auch dahingehend könnte man den Rechtsanwalt bemühen, was darf man, was darf das Amt verwehren und was muss es gestatten? Zum Hinzuverdienst bei Selbständigkeit in Verbindung mit Hartz IV haben wir sogar einen Zum Onlinerechner 

    programmiert, der recht schnelle Antwort zur finanziellen Situation gibt.

  2. [...] Epileptiker unter Druck (keine Medikamente etc … arbeitslosengeld-2.de — Die Hartz IV Blogger … Seit nunmehr anfang letzten Monats wurde ich unter 100% Sanktionen gestellt, da ich August letzten Jahres … [...]

  3. [...] angeraten wurde, ihr Kind ins Heim zu stecken. Oder dass ein Epileptiker sich keine Medikamente leisten kann. Oder wenn ich höre dass bei einer Schwangeren nachgefragt wird, ob sie schon bei Profamilia [...]

  4. albert sagt:

    ich bin sprachlos was hier gemacht wird.auf den rücken von armen profit schlagen.um was geht es hier?

  5. Torsten sagt:

    Könnten Sie das etwa genauer erläutern? Ich verstehe ihre Ängste nicht ganz.

  6. [...] oder schlecht behandelt werden, steigt in mir die Wut hoch. So hatten wir hier beispielsweise die Erfahrungsberichte eines Epileptikers, dem die Gelder für den Kauf von Medikamenten verweigert wurden, oder einer Mutter mit [...]

  7. [...] dass schon viele Obdachlose und Durchreisende dieses schamlos ausgenutzt hätten und es deshalb keinen Vorschuss für mich geben würde. Auf der Internetseite der Arbeitsagentur [...]

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