Auch Arbeitnehmer haben es nicht leicht…

Mit Ehrgeiz und Engagement Tag für Tag im beruflichen Alltag zu bestehen, ist die eine Sache. Für gute, zum Teil sogar herausragende Leistungen hingegen adäquat entlohnt zu werden, ist in diesem Zusammenhang eine ganz andere. Denn bekanntlich ist es in der heutigen Zeit beileibe keine Selbstverständlichkeit, für gute Arbeit auch gutes Geld verlangen zu können. Bei so manchem Hartz-IV-Empfänger wiederum sieht das Ganze oftmals anders aus. Denn viele bekommen für jahrelanges Nichtstun Geld. Monat für Monat. Jahr für Jahr. Aber das ist eine ohnehin bekannte "Never-ending-Story", die also wohl weiterhin immer wieder für rege Diskussionen sorgen wird. 

 

Engagement braucht Anerkennung

Viele Jobsuchende, die auf "herkömmlichem" Wege nicht auf Anhieb eine neue, berufliche Tätigkeit finden, nutzen aus der Not heraus die Option, die Hilfe eines Zeitarbeitsunternehmens in Anspruch zu nehmen. So weit, so gut. Eine durchaus löbliche Alternative. Jedoch ist Fakt, dass die Differenz im Vergleich zum Gehalt eines Arbeitnehmers, welcher nicht bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt ist, häufig weit unterhalb des Durchschnitts liegt. Traurig, aber wahr. Und so bringt zum Beispiel eine aktuelle DGB-Studie die folgende, durchaus erschreckende Statistik zutage, die vor allem die Herren Politiker endlich zum Nachdenken animieren sollte. Jeder achte (!) Arbeitnehmer, der für eine Zeitarbeitsfirma tätig ist, ist auf die zusätzliche Unterstützung durch Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

 

Vielversprechende Aussichten?

Wie der DGB darüber hinaus mitteilte, handelt es sich hierzulande um sage und schreibe 92.000 Leiharbeiter, die auf staatliche Unterstützung setzen müssten, weil sie anderenfalls finanziell nicht über die Runden kämen. Das bedeutet demnach, dass arbeitswillige, qualifizierte Arbeitnehmer Tag für Tag dieselbe Arbeit verrichten müssen, wie regulär in Vollzeit Beschäftigte. Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Erstere in gewisser Weise regelmäßigen, staatlichen Kontrollen unterliegen und von Zeit zu Zeit Einkommensnachweise et cetera einreichen müssen. Ebenso "erniedrigend" ist aber vor allem die Tatsache, dass harte Arbeit nicht immer gute Früchte trägt.

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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