Einsatz vor Ort – eine gute Sache!

Immer wieder "drohen" die Herren Politiker mit Reformen. So natürlich auch im Hinblick auf die gegenwärtige Hartz-IV-Situation in diesem, unserem Lande. Wie gut, wenn im Zuge dessen auch ein wenig Flexibilität und kundenorientiertes Handeln unter Beweis gestellt werden können.

Hartz-IV-Empfänger sind auch nur Menschen

Auch wenn es nicht (immer) so aussieht, aber es gibt offenbar sehr wohl auch Sachbearbeiter in den Jobcentern, denen durchaus bewusst ist, dass sich hinter jedem Hartz-IV-Antrag auch ein menschliches Schicksal verbirgt. Nur allzu häufig werden aber seitens der Leistungsbezieher Termine nicht wahrgenommen oder sonstige "Regelverstöße" begangen. Die Folge: Leistungskürzungen bis hin zur vollständigen Leistungsverweigerung durch die Arbeitsagenturen. Und die Klagen vor den Arbeitsgerichten häufen sich. Wen wundert's? Bemerkenswert ist dabei allerdings, dass nahezu jede zweite Klage erfolgreich verläuft – zugunsten der Hartz-IV-Empfänger! Da stellt sich doch die Frage nach dem "Warum".

Sinnvoller Einsatz vor Ort

Fakt ist – und das ist das Tragische an der Gesamtsituation – dass viele Hartz-IV-Empfänger schlichtweg resigniert haben. Zu viele negative Erlebnisse mit den Behörden oder im sozialen Umfeld. Zu viele Absagen, zu viel Frust. Was bleibt, ist oft der allmähliche "Rückzug" aus dem Leben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die Schreiben der Jobcenter einfach nicht mehr beantwortet werden, sondern vielleicht sogar achtlos im Müll landen. Wie unlängst in den Medien berichtet wurde, werden deshalb in einigen deutschen Städten mittlerweile mobile Jobcenter-Betreuer eingesetzt, die langzeitarbeitslosen Leistungsempfängern insbesondere bei bürokratischen Angelegenheiten "unter die Arme greifen". Auf diese Weise kann man Schwierigkeiten und Probleme in direkter Zusammenarbeit mit den Betroffenen vor Ort lösen. Davon profitieren einerseits die Langzeitarbeitslosen selbst. Zudem könnte so die "Klageflut" nach und nach reduziert werden. Andererseits kann ein bisschen mehr Kontrolle de facto nicht schaden. Denn schließlich gibt es durchaus auch das eine oder andere "schwarze Schaf" unter den Hartz-IV-Empfängern….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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