Weihnachtszeit – Spendenzeit

Gerade zur Weihnachtszeit sitzen die Geldbörsen der Menschen offenbar stets ein wenig lockerer. Die Herzen öffnen sich, und der Wunsch, anderen Menschen Gutes zu tun, wird "alle Jahre wieder" dann geweckt, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden. Liegt dies möglicherweise daran, dass man sich angesichts der verstärkten Kauflust, die einen gerade zum Ende eines Jahres immer wieder "überkommt", darauf besinnt, wie gut es einem tatsächlich geht? Und dass es in der Regel – wenn man ehrlich ist – nur wenige Wünsche gibt, die sich nicht erfüllen lassen?

Oh, Du fröhliche…

In der Tat ist es ein gutes Gefühl, wenn man sich nach einem anstrengenden, vorweihnachtlichen Einkaufsbummel wieder entspannt ins warme und gemütliche "Nest" daheim zurückziehen kann…. Aber wenn man dann, in diesen kleinen Momenten des Glücks daran denkt, dass es gerade jetzt sehr, sehr viele Menschen auf diesem Erdball gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen würden, auch einmal so etwas Schönes spüren und erleben zu können, so wird der eine oder andere durchaus zum Nachdenken angeregt….

Jeder hat sein "Päckchen" zu tragen. Andere hingegen schleppen ein "Paket" mit sich herum….

Und so dauert es insbesondere in diesen Zeiten auch gar nicht lange, bis es an der Haustür klingelt. Oftmals ist es jemand, der – in dicke Winterkleidung eingepackt und mit einer Blechbüchse in der Hand – Spenden für eine Hilfsorganisation sammelt. Und Hilfsorganisationen gibt es mittlerweile wahrlich wie "Sand am Meer". Wie gut, dass es all' diese wohltätigen Vereine gibt, die sich für die Kinder in Afrika, für die Katastrophenopfer in Haiti oder in den zahlreichen anderen Ländern einsetzen! Aber wer hilft den Obdachlosen hierzulande? Auch die bedürftigen Hartz-IV-Empfänger, die mit ein paar Euros ihr Dasein fristen müssen, wären sicherlich für die eine oder andere zusätzliche "Finanzspritze" dankbar. Aber stattdessen werden Letztere meist nur von oben herab behandelt, belächelt, und am Rande dieser, unserer Konsumgesellschaft stehen gelassen. Fröhliche Weihnachten? Wohl kaum. Denn die sind augenscheinlich nur den anderen vorbehalten….

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (1 Stimme(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)

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— Kommentare —

  1. Guter Beitrag! Leider stimmen viele Dinge nicht mehr in unserer Gesellschaft…. Und sei es die rumänische Bettelmafia, die jetzt neuerdings so tut als wenn sie Obdachlosenzeitungen verkauft. Natürlich haben sie nur ein Exemplar und die meisten Menschen die angesprochen werden und etwas spenden, möchten diese Zeitung eh nicht lesen.

    Was mich aber auch ärgert ist die Kirche – wozu werden Kirchensteuern gezahlt – und zusätzlich (!) noch die Gehälter von Bischöfen etc. ?!?
    (Obwohl die katholische Kirche in Bayern pro Jahr 1,2 Milliarden Euro an Kirchensteuer einnimmt, zahlt der Freistaat Bayern darüber hinaus laut Haushaltsplan: "Die Gehälter von sieben Erzbischöfe und Bischöfen, von 12 Weihbischöfen, 14 Dignitären, 60 Kanonikern, 12 Domvikaren, sieben Generalvikaren, sieben Ordinariats-Offiziaten, sieben Dom-Mesnern, 15 Direktoren und 33 Erziehern an bischöflichen Priester- und Knabenseminaren usw. usw."
    8.6.2010; http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html)

    Zur Weihnachtszeit – ja da soll dann bitte auch noch etwas gespendet werden…

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