Ihr Kinderlein kommet, oh kommet zum Amt…

Wieder einmal tragen unter anderem auch statistische Erhebungen unterschiedlicher Institutionen dazu bei, dass die Vorurteile gegen Menschen mit Migrationshintergrund einfach nicht abebben wollen. Viele deutsche Bürger halten es für ungerechtfertigt, ja sogar für falsch, dass Einwanderer hierzulande von sozialen Leistungen profitieren können, ohne zuvor jemals etwas dafür "getan" zu haben. So weit, so schlecht. Wie nun aber die Universität Duisburg-Essen aktuell herausgefunden hat, verhält es sich tatsächlich so, dass sage und schreibe 28 Prozent der Menschen, die in Deutschland von Hartz IV leben, Personen mit Migrationshintergrund sind. Dass darüber hinaus meist auch ihre (zahlreichen) Nachkommen in den Genuss sozialer Leistungen kommen, muss in diesem Zusammenhang wohl nicht gesondert erwähnt werden. Aber vielleicht erklärt unter anderem auch dieser Aspekt die steigende Zahl der Einwanderer? Denn wer folgt nicht gern einer solchen "Einladung"…?

Auch Sarrazin lässt grüßen

Vor allem junge Leute mit Migrationshintergrund sind "betroffen" von Arbeitslosigkeit. Grund genug für die Bundesagentur für Arbeit, gerade in diesem Bereich aktiv zu werden. Denn man könne des Problems nur wirklich Herr werden, wenn dieser Bevölkerungsgruppe – die Rede ist insbesondere von Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren – tatkräftig "unter die Arme gegriffen" wird. Diesmal allerdings nicht in finanzieller Form, sondern es müssen andere Fördermöglichkeiten geschaffen werden, die effizient dazu beitragen, dass ausländische Jugendliche schneller eine (Fest-)Anstellung finden. Denn nur so kann langfristig auch die deutsche Staatskasse ein wenig entlastet werden.

Die Bundesagentur für Arbeit wird aktiv…

Wie auch die neuesten Zahlen der Arbeitsagentur belegen, sind im Gegensatz zu deutschen Teenagern mehr als zwei Mal (!) so viele Jugendliche der vorgenannten Altersklasse ohne Job. Ähnliche Zahlen liegen übrigens auch bei jungen Leuten in der Kategorie "20 bis 25 Jahren" vor. Mangelnde Deutschkenntnisse, eine unzureichende Förderung vor allem der Frauen innerhalb der einzelnen Familien sowie mangelnde Qualifikation sind die Hauptgründe für diese Entwicklung. Erkenntnisse, die durchaus zum Nachdenken anregen….

 

Quelle: http://www.sozialhilfe24.de/news/1194/arbeitslosengeld-ii-bezieher-mit-migrationshintergrund/

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