Fastfood-Ketten und Hartz IV

Auf den ersten Blick scheinen Fastfood-Ketten und Hartz IV-Leistungsempfänger nur bedingt etwas miteinander zu tun zu haben. Schaut man aber einmal genauer hin, so verhält sich das Ganze doch ein wenig anders. Natürlich geht man immer mal wieder gern dorthin, um einen Burger, eine Pommes und eine Cola oder andere leckere Dinge zu essen. Aber dennoch würde sich der eine oder andere Hartz-IV-Empfänger wünschen, mit McDonald's und co. überhaupt nichts zu "tun" zu haben. Richtig, die Betonung liegt auf "tun"; die Rede ist also vom Arbeiten. Und genau da liegt – wieder einmal – das Problem….

Bleibt das Hartz-IV-Klischee auch weiterhin bestehen…?

Denn dass die renommierte Fastfood-Kette bereits seit mehreren Wochen mithilfe der Medien ein sehr intensives und zugleich auch höchst werbewirksames Job-Marketing betreibt, ist nicht zu übersehen. Im Zuge dessen erscheinen fast täglich immer neue Werbespots, in denen man freundliche, motivierte Mitarbeiter mit hohen Zielsetzungen sucht, und die im Gegenzug durchaus sogar mit attraktiven, beruflichen Perspektiven rechnen dürfen.

Arbeit? Nein, danke!

Die Macher von stern-TV schauten angesichts all' dessen einmal genauer hin. Soll heißen, es wurden unlängst (in enger Zusammenarbeit mit McDonald's) mit einhundert arbeitssuchenden Personen, die man vor der Agentur für Arbeit in Frankfurt am Main angetroffen hatte, Gespräche geführt. In diesem Zusammenhang wurde den Jobsuchenden einer von drei ausgeschriebenen, vielversprechenden Arbeitsplätzen in der Systemgastronomie angeboten, mit einem Stundenlohn von immerhin 7,35 Euro. Aber wie sollte es anders sein: nur eine einzige (!) der 100 Jobsuchenden war auch tatsächlich dazu bereit, diesen Job anzunehmen.

Wen wundert es da, dass es wohl auch in Zukunft nur schwerlich möglich sein wird, das Negativ-Image, das den meisten Langzeitarbeitslosen ja bekanntlich seit jeher anzuhaften scheint, auszumerzen und ein neues, besseres "Bild" zu "kreieren"? Da ist Eigeninitiative gefragt. Diesmal von Seiten der "Betroffenen" selbst. Denn nicht immer sind nur die "anderen" Schuld….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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