Man lernt nie aus. Und andere hingegen wohl nie dazu…

Haarsträubend oder einfach nur "typisch deutsch"? Wie auch immer. Jedenfalls könnte man Deutschland angesichts der neuesten Gegebenheiten über kurz oder lang sehr wohl auch als "unbegrenzte Einnahmequelle für Bürger mit Migrationshintergrund" bezeichnen. Selbst wenn es sicherlich Menschen gibt, die einer solch' massiven Aussage nur sehr bedingt (bzw. hinter vorgehaltener Hand) beipflichten würden….

Denn das aktuell in Kraft getretene Urteil des Bundessozialgerichtes dürfte dem einen oder anderen rechtschaffenen Bürger hierzulande wieder einmal die Tränen in die Augen treiben. Einige von ihnen werden womöglich mit Unverständnis reagieren, andere wiederum werden wütend sein. Aber derartig unterschiedliche Reaktionen sind ja in diesem unserem Lande aufgrund der zum Teil wahrhaft kuriosen (Neu-)Regelungen und Legislativen de facto nichts Ungewöhnliches mehr. 

Vollkommen veraltet, aber immer noch "up to date"…

Grundlage des Ganzen ist eine Vereinbarung aus dem Jahre 1953, das so genannte Europäische Fürsorgeabkommen (EFA). Jedes Land, das an besagtem Abkommen beteiligt ist, ist – auch heute noch – dazu verpflichtet, Bürger aus den Nationen, die ebenfalls der EFA angehören, wie "staatseigene Einwohner" zu behandeln. Daraus folgt aber zugleich, dass auch bestimmte Hilfs- bzw. Fürsorgeleistungen dem vorgenannten Personenkreis unter keinen Umständen verwehrt werden dürfen. Es besteht dementsprechend also in jedem Fall die Verpflichtung für die einzelnen Länder, diesen Menschen mit Migrationshintergrund selbst Hartz-IV-Leistungen in uneingeschränkter Form zu bewilligen.

Der "Kasus Knacktus"

Die in diesem Zusammenhang begünstigten Nationen sind unter anderem Norwegen, Island und die Türkei. Menschen aus vorgenannten Ländern profitieren folglich auch dann von Hartz-IV-Leistungen, wenn sie zuvor in Deutschland niemals einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen waren und infolge dessen nicht einmal Beiträge zur Arbeitslosenversicherung et cetera geleistet haben. Dies wurde unlängst in einem Urteil des Bundessozialgerichtes bestätigt, das übrigens unter dem Aktenzeichen  AS B 14 AS 23/10 R nachzulesen ist.

Stellt sich die Frage, wann die nächste Protestwelle "anrollen" wird. Diesmal jedoch werden es wohl kaum die Hartz-IV-Empfänger sein, die auf die Straße gehen, sondern entrüstete Arbeitnehmer….


Wenn Sie diesen Artikel als eine Ungerechtigkeit empfinden, können Sie gern einen Kommentar hinterlassen oder ihn für Ihren Feedreader abbonieren. So werden Sie künftig sofort informiert, wenn sich an diesem Artikel etwas geändert hat. Gern können Sie sich auch in unseren Newsletter eintragen. Warum Sie sich eintragen sollten? Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Fernsehsendern. Nur wenn Sie im Newsletter eingetragen sind, kann ich Ihnen die Kontaktdaten der Redaktionen weiterleiten. Sie erhalten so die vielleicht einmalige Chance, Ihr Schicksal ins Fernsehen zu bringen und an Ihrem Leben entgültig etwas zu ändern. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und tragen Sie sich jetzt in meinen Newsletter ein.
1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

Stimmen Sie ab von menschenverachtend = 5 Sterne bis das geschieht dir recht = 1 Stern.
Was meinen Sie?

Ähnliche Schiksale und Geschichten

— Kommentare —

Bisher wurden keine Kommentare abgegeben. Machen Sie den Anfang!

— Sagen Sie Ihre Meinung! —