Wegfälle, Streichungen und andere Einschnitte

"Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen…" – diese oder ähnliche Gedanken gehen in diesen Zeiten nicht selten Hartz-IV-Empfängern durch den Kopf. Denn in den letzten Wochen sickerte immer wieder durch, dass wohl auch das nächste Jahr keine Verbesserungen oder gar neuen Chancen für Langzeitarbeitslose zu bieten hat. Ganz im Gegenteil, denn geplant ist, mehr als 80 Milliarden Euro (!) einzusparen. Und natürlich geht das neue, so genannte Haushaltsbegleitgesetz 2011 zu Lasten des "kleinen Mannes". Wie sollte es auch anders sein…?

 

Wohngeldbezieher, Hartz-IV-Empfänger und Elterngeldberechtigte aufgepasst: nun kommt es "knüppeldick"

Sicherlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch Grund zur Hoffnung, denn der ab dem 1. Januar 2011 geplante Wegfall des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger, die zum Teil gravierenden Änderungen beim Wohngeld sowie die den Bundesagenturen für Arbeit in Aussicht gestellten Freiheiten sind noch nichts rechtskräftig. Apropos: jeder wird sich denken können, dass die neuen "Freiheiten" der ARGE sich wohl ebenfalls nachteilig für die Empfänger sozialer Leistungen auswirken werden. Aber dies sei nur am Rande erwähnt….

 

Die "Schuldenbremse" ist Schuld an der Misere

Der Bund hat sich im Zusammenhang mit der im Grundgesetz verankerten, so genannten "Schuldenbremse" dazu verpflichtet, bis zum Jahre 2016 das bestehende Defizit auf nurmehr 0,35 Prozent des BIP (sprich: Bruttoinlandsprodukt) zu reduzieren. Im Klartext heißt das, dass ein Schuldenlimit von 10 Milliarden Euro angestrebt wird. "Nichts leichter als das", denken sich offenbar – wieder einmal – die Damen und Herren Regierungsbeamten, denn "Otto Normalverbraucher" und "Lieschen Müller" sind doch eh' schon lange an derartige "Gängelungen" gewöhnt.  

Nun ja, so ganz außen vor ist die Bundesregierung im Zusammenhang mit den geplanten Sparmaßnahmen wohl doch nicht. Zumindest wurde angemerkt, dass bis 2010 rund 10.000 bis 15.000 Stellen auf Regierungsebene (!) gestrichen werden sollen. Hört, hört!

Wenn Sie diesen Artikel als eine Ungerechtigkeit empfinden, können Sie gern einen Kommentar hinterlassen oder ihn für Ihren Feedreader abbonieren. So werden Sie künftig sofort informiert, wenn sich an diesem Artikel etwas geändert hat. Gern können Sie sich auch in unseren Newsletter eintragen. Warum Sie sich eintragen sollten? Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Fernsehsendern. Nur wenn Sie im Newsletter eingetragen sind, kann ich Ihnen die Kontaktdaten der Redaktionen weiterleiten. Sie erhalten so die vielleicht einmalige Chance, Ihr Schicksal ins Fernsehen zu bringen und an Ihrem Leben entgültig etwas zu ändern. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und tragen Sie sich jetzt in meinen Newsletter ein.
1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

Stimmen Sie ab von menschenverachtend = 5 Sterne bis das geschieht dir recht = 1 Stern.
Was meinen Sie?

Ähnliche Schiksale und Geschichten

— Kommentare —

  1. Katharina sagt:

    Ich fidne die Schuldenbremse eigentlich sehr gut. Da wird zumindest mal versucht den Haushalt auszugleichen. Dumm nur dass sich keiner dran halten mag. Wir müssen doch auch alle den Gürtel enger schnallen und unser Geld zusammenhalten, warum der Staat also nicht auch. Was ich nur traurig finde, dass von den <a href="http://www.streichung.de/"&gt;Streichungen</a> wieder nur wir betroffen sind und nicht die Reichen. Wäre es nicht schön wenn man mal das Geld denen nehmen würde, die es auch haben. Aber wie immer geht es gegen die die sich eh nciht organisieren und protestieren. Die großen haben da halt andere Mittel

— Sagen Sie Ihre Meinung! —