Hartz-IV-Erhöhung? Und was kommt dann?

Die "Hinhalte-Taktiken" von Seiten der Regierung sind nach Ansicht vieler deutscher Hartz-IV-Empfänger schlichtweg nicht mehr zu ertragen. Denn mal heißt es, die Hartz-IV-Sätze werden erhöht. Dann wiederum wird in den Medien verlautbart, Langzeitarbeitslose müssen mit allem rechnen, nur nicht mit der Anhebung der sozialen Leistungen. Und erst kürzlich war wieder einmal die Rede von einer geplanten Erhöhung der Hartz-IV-Sätze. Niemand weiß offenbar genau, was werden wird. Am allerwenigsten die Betroffenen selbst.

 

Ein Armutszeugnis der Regierung…

Es ist schon schlimm genug, dass Langzeitarbeitslosen oft eine gewisse Affinität zu Bier und Zigaretten vorgeworfen wird. (Vielen ist der Genuss von Alkohol & Co. aber doch gar nicht gestattet…?) Die finanzielle Unterdrückung durch den Staat wird von vielen deutschen Bürgern dahingegen als noch schlimmer empfunden. Immer neue, willkürliche Aktionen, immer neue "Neuberechnungen" der Leistungssätze….

 

359 Euro – oder doch 379 Euro? Grundsätzlich bleibt es sich eh' gleich

Frau Merkel und ihre "Mannen" haben sich aktuell offensichtlich doch auf eine Erhöhung der Regelsätze für das "Beinahe-Basisgeld" geeinigt. Ist Frau von der Leyen mit ihrem Vorschlag letztendlich noch gescheitert, zumindest durch die Umbenennung von Hartz-IV-Zuwendungen in "Basisgeld" einen positiveren Touch zu erzielen, so zeichnen sich vielleicht dennoch Verbesserungen auf dem Hartz-IV-Segment ab. Um sage und schreibe 20 Euro mehr soll das Hartz-IV-Geld in Zukunft angehoben werden. Na, wenn das nichts ist….

Ganz nebenbei wird sich jedoch wohl auch noch in Zukunft jeder (wirklich) Bedürftige die Frage stellen, wie um alles in der Welt es denn sein kann, dass es so viele Menschen gibt, die trotz der offensichtlich unverschämt niedriger Hartz-IV-Sätze mit schicken Autos von Dönerbude zu Dönerbude fahren können. Auch regelmäßige Verwandtschaftsbesuche im Ausland scheinen bei all' den "ach so schlechten, finanziellen Verhältnissen" hierzulande für viele kein Problem zu sein.

Ein Tipp für Merkel & Co: Kosten sparen kann so einfach sein: mehr Kontrollen und stichprobenartige Überprüfungen – und zwar an den richtigen (!) Stellen.

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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— Kommentare —

  1. Hake sagt:

    Die paar sind Kröten mehr ne Spitzenfrechheit, die die Betroffenen gerade mal nen halben Tag länger vor der Suppenküche bewahren und die die finanziellen und gesellschaftlichen Benachteiligungen gegenüber den unrechtmäßigen Gewinnern des Systems und den Beziehern echter leistungsloser Einkommen in diesem Unrechtsystem ja eh nicht aufheben. Wegen der paar Almosen mehr bleibt wohl ehern Alles beim Alten!
     
    Die Frage ist doch die der Verteilung und Einrichtung von Arbeit zu einkommenssicheren Arbeitsplätzen, die ja Vater Staat, um sie nicht mehr bezahlen zu müssen, zu Gunsten mehr Verteilungsvermögen in Richtung nach Oben einfach abschafft, teils in rechtsseitig gesehen rechtswidrige 1.-€- und Minnijobs verwandelt, um seinen Aufgaben wenigstens noch ansatzweise recht und schlecht nachzukommen, vom so Eingesparten zusätzliche Subventionen und Steuererleichterungen als Selbstbedienungstrick und Gesetze für die Wirtschaft schafft, die diese in die Lage versetzt, Menschen durch Ausgliederung in „neue“ Firmen und Leiharbeit auszubeuten, sowie den Managern und Bossen die Taschen zu füllen.
    Arbeit jedoch gibt’s sicher genügend. Aber an Arbeit, die keine Gewinne bringt und vor allem keine bringen darf, Arbeit die aber in gesamtgesellschaftlicher Notwendigkeit und Verpflichtung getan werden muss, daran wollen sich eben diese gewinnsüchtigen Unmenschen immer weniger bis gar nicht mehr beteiligen. Dabei ist es doch diese immer mehr Stress erbringende und immer härter werdende Arbeit, die den Menschen auspauert, krank und immer kränker macht. Und ihr Staat, also der Staat der „Eliten“, fördert dies. Seine obersten Polithallunken benennen das fürs Volk mit „Konkurrenzfähigkeit der Deutschen Wirtschaft“.
     
    Also erst mal die angeblichen Arbeitsplätze vorzeigen.
     
    So weit mir bekannt ist, gibt es z. Z. maximal um die höchstens 600.000 echten Arbeitsplätze im Gegensatz zu mindestens 5 – 6.000.000 echten Arbeitlosen und Hartz IV ohne Aufstockung und Minnijobs. Den Statistiken der AA braucht man nicht zu glauben. Die sind eindeutig frisiert.
     
    Nun von Wohlstandsstaat durch diese Frechheit mit Namen „mehr“ Geld für Hartz IV kann wohl so nicht die Rede sein, denn die meisten Leute würden arbeiten, wenn Arbeitsplätze da wären.
     
    In dem Sinne ist es wohl ehern ne absolute Frechheit, wenn die Kanzlerin und Freunde diese heuchlerische „Erhöhung“ der Hartz IV-Sätze damit begründen, dass die Menschen nicht dazu bewegt werden dürfen, sich im Sozialsaat einzurichten, mit angeblich mehr Sozialstaat ihre Eigenmotivationen und –initiativen einzuschläfern.
     
    Frau Bundeskanzlerin:
     
    Hat Ihnen schon mal Jemand gesagt, dass die Meisten sich gar nicht einrichten wollen?
    Die allermeisten Menschen wollen arbeiten. Sie schämen sich ihrer staatseitig inszenierten und aktivierten Inaktivitäten!
    Hartz IV-Betroffene sind in einer Falle, aus der es kaum ein Entrinnen gibt, geschweige denn von den zu Reden, die zusätzlich noch, warum auch immer, in Insolvenz gerieten!
    Oder funktionieren bei Anerkennung dieser Wahrheit die Massenmanipulationen und politische Fehlinformationen auch hierzu dann etwa nicht mehr so richtig?
     
    Nur Kinder sind immer der Garant für eine Zukunft. Sie sind uns lieb und teuer, unser Eigen, wir leben in ihnen weiter.
    Kinder sind der Motor und der Staat von Morgen, ohne sie geht die Gesellschaft zu Grunde.
     
    Es ist wohl daher selbstverständlich, dass alle Kinder in jeder Beziehung gebildet, gefördert, geschützt, und wohl erzogen, also allumfassend und friedlich umsorgt werden müssen, und zwar von der gesamten Gesellschaft und ohne Wenn und Aber.
    Jedes Kind hat das Recht auf eine gesicherte Zukunft, mit allem Drum und dran, sich voll entfalten zu können!
    Dafür hat die gesamte Gesellschaft aufzukommen, in erster Linie doch die, die durch verfehlte Politik zu Gunsten der „Eliten“ Anderen das Recht und die Möglichkeiten nehmen, sich diesen Pflichten allumfassend zu stellen!
     
    Denn leider reicht es durch gewisse Gier Einzelner heut nicht mehr aus, nur gut zu unseren Kindern zu sein, nein, unsere Kinder benötigen durch unser einseitig, nach oben ausgerichtetes System zusätzliche teure Starthilfen und ständige finanzielle Unterstützung.
     
    Ich bezweifle, dass diese wenigen Maßnahmen, noch dazu am untersten Level, wohl diesbezüglich hilfreich sein werden. Sie dienen lediglich einer kosmetischen Feinstellung zur Ablenkung von den Problemen und als Zeitgewinn!
     
    Wie schon betont:
    Wie soll denn Eigeninitiative betrieben werden, wenn nicht ausreichend Arbeitsplätze vorhanden sind?
     
    Wie kann man überhaupt bei Lage der Dinge im Staate solch eine Frage stellen?
     
    Und echte Qualifizierungen oder Zusatzberufe, mit denen man wirklich eine Stelle bei dieser prekären Arbeitsplatzsituation abschnappen kann, wie soll die der Hartz-IV-Geselle bezahlen. Die Maßnahmen, die diesbezüglich vom Staate kostenlos betrieben werden, reichen leider nicht mehr für erfolgreiche Einstellungen! Das wissen die ja auch auf den Ämtern, denn so dämlich kann man wohl kaum sein!
     
     
    Wenn der Staat, bzw. seine politische Führung unzumutbare Situationen für viele Menschen durch seinen Reglungen und Unterstützungen aller Arten zu Gunsten von elitären Minderheiten schafft, diese Minderheiten der Gier wegen sich ihrer gesamtgesellschaftlichen Verpflichtungen mit Hilfe dieser zielorientierten Politik mehr und mehr entsagen, dann hat dieser Staat wohl auch die Pflicht dafür zu sorgen, dass Betroffene wenigsten menschlich und zureichend versorgt werden und leben können.
     
    Der Staat, bzw. seine Führung hat die Pflicht, seine verfehlte Politik nicht den Menschen auszubürden, sondern einen Zustand einzurichten und zu erhalten, der wäre, wenn Menschen durch seine verfehlte und größtenteils einseitig nach Oben ausgerichtete Politik nicht zu Schaden gekommen wären.
     
    Und Hartz IV ist ein solcher, mit verheerenden Folgen behafteter Schaden, den die Politik zu Gunsten der Wirtschaftsbosse und einzelner Reicher an- und eingerichtet hat und der deswegen immer mehr um sich greifen wird.
     
    Also Vollkasko-Gesellschaft, dass gilt wohl nur in Richtung nach Oben, niemals für die hier angesprochenen Hartz IV-Betroffenen!
    Von Risikoabfederung kann deshalb schon gar nicht die Rede se

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