Kinder, Karten und Kreativität…
Immer wieder werden in den Medien "Unkenrufe" vom neuen, so genannten Chipkarten-System für Kinder aus Hartz-IV-Familien laut. Kommt es denn nun, oder kommt es nicht? Oder ist es schlichtweg mal wieder eine Methode der Politiker, den deutschen Bürgern zu präsentieren, dass man auf Regierungsebene "sehr wohl etwas tut", um der Hartz-IV-Probleme, die es ja in der Tat mehr als genügend gibt, Herr zu werden?
Der Kreativität sind wahrlich keine Grenzen gesetzt
Mit der Karte soll es vor allem Kindern, die aus sozial schwächeren Familien stammen, unter anderem ermöglicht werden, Sport- oder Schwimmvereinen beizutreten oder am Musikschulunterricht teilzunehmen, um sich auf diese Weise besser in die Gesellschaft zu "integrieren". Finanzielle Aspekte machten derartige Freizeitbeschäftigungen für Kinder aus Hartz-IV-Familien bis dato oft unmöglich und trugen im Zuge dessen nicht selten sogar zur Ausgrenzung der betroffenen Kids bei.
Wer soll das bezahlen…?
Wie dem auch sei: im Hinblick auf die neueste Idee von Frau von der Leyen scheiden sich mal wieder die Geister. Wie sollte es auch anders sein? Die einen sind der Meinung (zum Beispiel Christine Haderthauser, ihres Zeichens Sozialministerin von Bayern), dass die Chipkarte ein erster Schritt in eine neue "Zweiklassengesellschaft " für Kids wäre. Andere bemängeln, dass darüber hinaus in keiner Weise eine Ausgrenzung vermieden werden könne. Ganz im Gegenteil. Auch das Verantwortungsbewusstsein der Eltern würde somit keineswegs gestärkt; was ja grundsätzlich eines der damit verbundenen Hauptkriterien sein sollte. Nicht zu vergessen die für das Vorhaben erforderlichen Lesegeräte – mehr als eine Million an der Zahl – die es zu diesem Zwecke anzuschaffen gälte…. Wie soll das Ganze finanziert werden? Auch hier ist wieder jede Menge Ideenreichtum und Kreativität gefragt.





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