— Archiv für August 2010 —

— Samstag, 28. August 2010 —

Hartz-IV-Sätze doch gerechtfertigt? [ Keine Kommentare ]

Wieder einmal sorgt das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage für Gesprächsstoff hierzulande. Denn wie der "ARD-DeutschlandTREND" aktuell ermittelt hat, sind sich die Deutschen, zumindest im Hinblick auf die Höhe der derzeit geltenden Hartz-IV-Sätze wohl doch nicht so einig. Denn der Großteil der deutschen Bevölkerung, nämlich sage und schreibe 45 Prozent, hält die Höhe der sozialen Leistungen, die Langzeitarbeitslose in diesem unserem Lande beziehen, sehr wohl für angemessen. Man höre und staune! Was sagt man dazu? Neun Prozent der Befragten gaben darüber hinaus sogar an, dass sie die Hartz-IV-Sätze eindeutig für zu hoch halten! Im Gegensatz dazu vertreten allerdings "gerade einmal" 41 Prozent der Bürger die Ansicht, dass die Hartz-IV-Sätze de facto zu niedrig bemessen seien und dringend dahingehende Änderungen durchgeführt werden müssten.

 

Zu hoch? Zu niedrig? Einigkeit in Sachen "Hartz-IV"? Wohl kaum…

Wer als bedürftiger Langzeitarbeitsloser von Hartz-IV-Leistungen leben muss bzw. auf entsprechende, unterstützende Hilfen aus staatlicher Hand angewiesen ist, hat es in der Tat nicht gerade leicht: soviel steht fest. Leider verhält es sich aber immer wieder so, dass Personen zu Unrecht in den Genuss dieser staatlichen Leistungen kommen – und sich im Nachhinein dennoch beschweren, sie hätten "zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel". Fakt ist demnach, dass es wohl niemals möglich sein wird, den "Idealsatz" festzulegen. Bedingt durch all' die vielen "schwarzen Schafe", die sich hier eingenistet haben, geht die so genannte "soziale Gerechtigkeit", so wie sie gegenwärtig nun einmal verstanden wird, wieder einmal zu Lasten des "kleinen Mannes".

 

Keine Chance für die wirklich Bedürftigen?

Freilich verhält es sich so, dass sich Arbeit wieder lohnen muss. In diesem Punkt darf Hartz-IV-Kritikern durchaus Recht gegeben werden. Infolge dessen wäre es also fatal, die Hartz-IV-Sätze anzuheben. Wohl demjenigen, der es hinbekommt, unter Abwägung all' der Umstände und Gegebenheiten die "perfekte Lösung" im Hinblick auf die Bemessung sozialer Leistungen in die Wege zu leiten. Ein Ding der Unmöglichkeit? Nun, man wird sehen…. 

— Sonntag, 22. August 2010 —

Brisant: Ausländer und Hartz IV [ Keine Kommentare ]

Ein häufig diskutiertes Thema; ganz gleich, ob an der Supermarktkasse, beim Stammtisch oder vor der Bäckertheke: zwar sind die Meinungen diesbezüglich geteilt, aber dennoch ist der Tenor oftmals derselbe. Denn es fällt in der Tat auf, und da geben im Übrigen sogar die offiziellen Statistiken Recht, dass hierzulande weitaus mehr Bürger mit Migrationshintergrund (so lautet bekanntlich die offizielle Bezeichnung…) von Hartz-IV-Leistungen profitieren, als dies bei Deutschstämmigen der Fall ist. So sind viele Menschen in diesem Zusammenhang der Meinung, dass es sich dabei keineswegs nur um einen Zufall handelt, sondern dass pure Absicht, ja, sogar Berechnung seitens der "Neubürger" dahintersteckt.

 

Absicht, oder einfach nur ein unzureichender Bildungshintergrund?

Schließlich spricht es sich ja auf "internationaler Ebene" geradezu "wie ein Lauffeuer" herum, dass man hierzulande durchaus finanzielle Leistungen in Anspruch nehmen kann, ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen. (Frage: Wie verhält sich die Sachlage umgekehrt für Deutschstämmige in den jeweiligen Ländern? Hätten "Otto Normalverbraucher" und "Lieschen Müller" vor Ort dieselben Rechte auf eine finanzielle Unterstützung?)

 

Klar, dass derartig "attraktive" Gegebenheiten weithin großen Anklang finden. Aber natürlich erheben bei derartigen Vermutungen viele Menschen auch entrüstet den Zeigefinger und geben stattdessen allein dem in der Regel eher mangelhaften Qualifikationshintergrund die Schuld dafür, dass es Bürgern "mit Migrationshintergrund" hierzulande so schwer gemacht wird, eine "seriöse" Arbeit zu finden…. Schlechte Deutschkenntnisse, eine oftmals nur geringe Allgemeinbildung, mangelnde Anerkennung von Abschlusszertifikaten hierzulande et cetera sind diesbezüglich in erster Linie zu nennen.

 

Es besteht Handlungsbedarf

Immerhin beziehen in Deutschland sage und schreibe 6,7 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen. Durchaus nachvollziehbar also, dass sich da der eine oder andere Steuerzahler so seine Gedanken macht…. Grund genug in jedem Fall, dass die Arbeitsagenturen planen, gerade diese Menschen im Rahmen ihrer umfangreichen Vermittlungstätigkeiten intensiver zu berücksichtigen. Harte Zeiten….
 

— Donnerstag, 19. August 2010 —

Wirtschaftskrise so gut wie überstanden – höhere Hartz-IV-Bezüge möglich? [ Keine Kommentare ]

Endlich mal gute Nachrichten. Die Wirtschaft, auch hierzulande, erlebt – Expertenmeinungen zufolge – endlich wieder eine Art Aufschwung. Die Unternehmen stellen wieder mehr Personal ein, zwar in der Regel nur für einen befristeten Zeitraum, denn man weiß ja nie; aber immerhin. Und wie heißt es so schön: "Wenn es der Industrie und der Wirtschaft gut geht, darf sich auch der "kleine Mann" wieder freuen. Und so werden unter den deutschen Bürgern Stimmen nach Lohn- und Gehaltserhöhungen laut in Höhe von bis zu drei Prozent. Utopisch? Ansichtssache. Schließlich haben fleißige Arbeitnehmer lange genug in die Röhre schauen müssen und trotz harter Arbeit keinen Cent mehr bekommen.

 

Man darf gespannt sein…!

Mehr Jobs sind freilich gleichbedeutend mit gesteigerter Kaufkraft, das Leben macht wieder mehr Freude. Und mehr Geld am Ende des Monats zu bekommen ist ja für viele durchaus ein sehr beliebtes Motivationsmittel…. Ist demnach möglicherweise sogar ein Lichtblick für Hartz-IV-Empfänger in Sicht? Frei nach dem Motto: "Anspruch auf Aufschwung für jedermann, auch für die Langzeitarbeitslosen?"

Wieder einmal scheiden sich die Geister

Alle sollten das Recht haben, von einer verbesserten, allgemeinen Wirtschaftslage zu profitieren. Wirklich alle? Wenn es darum geht, über mehr Geld selbst für Hartz-IV-Empfänger nachzudenken, erhitzen sich wieder einmal die Gemüter. Auf Regierungsebene ist man, wie könnte es auch anders sein, geteilter Meinung. Aber auch "Otto Normalverdiener" und "Lieschen Müller" sind sich da offenbar nicht ganz einig. Tenor des Ganzen ist nicht selten: es müsse in jedem Fall einen Unterschied geben zwischen den finanziellen Gegebenheiten bei Arbeitnehmern und den Menschen, die nicht arbeiten (wollen). 

In der Tat stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, inwieweit es gerechtfertigt ist, Hartz-IV-Empfängern ein ähnliches (steigendes) Einkommensniveau zuzugestehen, wie dem hart arbeitenden, deutschen Bürger.  

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  • Dona: Was im Fernsehr kommt besonders solche Sendungen ist eh nur alles gestellt und nicht einmal 2% sind ...
  • Adolarfg01: Karlchen viel bekommst du nicht mehr mit oder? die auf den amt sind selber schuld, wie man in den wa...
  • stephan letsch: es ist hanebüchen was sich die mitarbeiter dieses amtes herausnehmen. ich halte so und so mindesten...
  • Angela: Auch ich habe seit dem Hartz4-Bezug noch kein einziges Arbeitsangebot bekommen vom Jobcenter Lippe/D...