In den Ferien arbeiten – und dann auch noch den Staat “re-finanzieren”?

Was zunächst unglaublich erscheinen mag, ist in der Tat Realität. Denn Kinder aus Hartz-IV-Familien, die sich während der Sommerferien etwas dazuverdienen wollten, wurden bislang bereits wenig später vom Amt "zur Kasse gebeten": ein bestimmter Anteil der Einnahmen, die den gesetzlich erlaubten Mindestsatz übersteigen, steht nämlich nicht den Hartz-IV-Empfängern zu, sondern dem Staat.

 

Nur ein Bruchteil schafft tatsächlich "den Absprung"

 

Statistiken zufolge verhält es sich so, dass Kinder, deren Eltern über viele Jahre hinweg Leistungen von staatlicher Seite her bezogen, über kurz oder lang ebenfalls in die "Hartz-IV-Falle" tappen. Man hat es ihnen ja nicht anders "vorgelebt". Wer sollte es ihnen da verübeln?

 

Und die Tatsache, dass die lieben Kleinen nach wochenlanger Verrichtung meist anstrengender Arbeiten während der Ferienzeit einen (Groß-)Teil des Geldes wieder abdrücken müssen, trägt wohl auch nicht gerade zur Motivation der Jugend bei, im Erwachsenenalter "richtig" arbeiten zu gehen. Denn wer geht schon gern arbeiten, während andere Urlaub machen, um vielleicht einen Aufenthalt im Ferienlager oder den Führerschein zu finanzieren – und zahlt dafür im Nachhinein auch noch drauf?

 

Überhaupt wird man ja eh' häufig genug von bestimmten Zeitgenossen, die es sich hierzulande "auf Staatskosten" so richtig gutgehen lassen, mit einem überheblichen Lächeln "belohnt", wenn man trotz derartiger Voraussetzungen überhaupt noch arbeiten geht….

 

Besserung in Sicht…?

 

Eine aktuelle Neuerung im entsprechenden Paragraphen-Dschungel soll arbeitswilligen Jugendlichen aber künftig Mut machen: Schüler bis zum 25. Lebensjahr dürfen das während der Ferienzeit verdiente Geld behalten, sofern die (kalenderjährlich bemessene) Höhe nicht über 1.200 Euro liegt und die Dauer der Tätigkeit einen Zeitraum von vier Wochen nicht überschreitet.

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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