Was kommt da noch?
Nun ist es beschlossene Sache, das Sparpaket ist also in "trockenen Tüchern". Herzlichen Glückwunsch. Schulterklopfen in den Führungsmannschaften, beunruhigtes Zähneklappern hingegen bei den augenscheinlich weitaus "weniger wichtigen Menschen".
Hilft da nur noch beten?
Man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: die Bezeichnung CDU enthält bekanntlich den Begriff "christlich", die FDP hingegen macht immer wieder deutlich, wie viel Wert man doch auf Freiheit, Mut, Nächstenliebe und Verantwortung legt. Hört, hört! Dabei schieben gerade sie doch die Verantwortung, wenn es um finanzielle Unterstützung der Bedürftigen unserer Gesellschaft geht, stets möglichst weit von sich. "Christliches" Handeln sieht in der Tat anders aus. Wo bleibt da die Chance der Bürger hierzulande, sich – auf welche Weise auch immer – "frei" entfalten zu können?
Der "kleine Mann" guckt in die Röhre
In einem Punkt haben die Herren Regierungsbeamten allerdings Recht: man braucht eine ganze Menge "Mut", um unter derartigen Umständen überhaupt noch so weitermachen zu können. Zumindest aus der Sicht des "kleinen Mannes". Aber andererseits: was bleibt ihm übrig? Zum Auswandern fehlt de facto das Geld. Denn wie bitteschön sollte es in Anbetracht der bisherigen Sparaktionen – natürlich größtenteils zulasten der Langzeitarbeitslosen – sowie im Hinblick auf das aktuell verabschiedete Sparpaket überhaupt noch möglich sein, ein paar Kröten auf die "hohe Kante" zu legen? Denn nur so ließe sich ja ein kleines "Polster" für einen Neuanfang in einem anderen, fernen Land anlegen.
Der lachende Dritte…
Umgekehrt hingegen sieht das Ganze allerdings oft anders aus, denn niemand soll schließlich behaupten, dass man in Deutschland keinen Wert auf die "Nächstenliebe" legt. So freuen sich beispielsweise immer mehr Einwanderer über die vergleichsweise attraktiven, staatlichen Zuwendungen, die das Leben hierzulande für sie bekanntlich so angenehm machen….





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