Hartz IV – Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel
Seit mehr als fünf Jahren sind die Hartz IV Gesetze in Kraft und haben seit ihrer Verabschiedung für viel Zündstoff gesorgt. Zuletzt hat das Bundesverfassungsgericht bestätigt, dass die Bezüge für viele Betroffene zum Leben nicht reichen. Es mangelt oft an grundlegenden Dingen, wie Möbel, Strom, Heizung, Gas und Wasser.
Verantwortung für andere wird nicht honoriert
Besonders schlimm ist die Lage für Alleinerziehende und Menschen, die außerdem noch jemanden pflegen. Diese können die finanzielle Belastung nicht so ohne Weiteres tragen. Allein das Busticket für das Kind kann den finanziell verfügbaren Rahmen sprengen. Verschuldung und private Insolvenz sind nicht selten die Folge. So wundert es nicht, dass an verschiedenen Sozialgerichten dieses Landes erbitterte Kämpfe um das Allernotwendigste ausgefochten werden.
Vom Amt im Stich gelassen
Schon bei der Antragsstellung erleben nicht Wenige die ersten Hürden. So gehen teils Wochen und Monate ins Land, ehe der Antragsteller die Bezüge bekommt. Der Rechtfertigungsdruck ist enorm. Es hängt sehr stark von der Person des Sachbearbeiters ab, ob es zu gerechten Bescheiden kommt und Maßnahmen sinnvoll eingesetzt werden. Wenn man Pech hat, gerät man an einen Sachbearbeiter, dessen Willkür man nahezu schutzlos ausgeliefert ist.
Quelle: http://www.3sat.de





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