Hartz-IV-Betrug und kein Ende…?!

Manch‘ einem hierzulande genügt es nicht allein, dem Staat über die Jahre hinweg auf der Tasche zu liegen, obwohl es häufig weder aus gesundheitlicher Sicht, noch aus erziehungsspezifischen Gründen oder auch altersbedingt et cetera einen Anlass geben würde, nicht arbeiten zu gehen. Sondern viele Hartz-IV-Empfänger erdreisten sich darüber hinaus vielmehr, den deutschen Staat nach Kräften „auszusaugen“ – und zwar auf die unterschiedlichste Weise. Bundesweit entstand im Jahr 2009 somit ein Schaden von sage und schreibe 75 Millionen Euro. In der Tat kein Pappenstiel.

 

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Da werden beispielsweise schlicht und einfach mal Nebenjobs nicht gemeldet oder mögliche Bezüge weiterer Sozialleistungen fallen im Rahmen des Ausfüllens von Hartz-IV-Anträgen kurzerhand unter den Tisch. Besonders beliebt ist darüber hinaus auch das – natürlich versehentliche – Verschweigen einer vorzeitigeren Arbeitsaufnahme.

 

Kann doch mal vorkommen, auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Deutschkenntnisse nicht immer die besten sind. Da bleibt es doch nicht aus, dass der eine oder andere Sozialleistungsantrag missverstanden wird….

 

Es werden künftig härtere Maßnahmen ergriffen

Aber mittlerweile zeigen die Jobcenter nur noch ein äußerst geringes Verständnis für derartige Missverständnisse. Seit Neuestem werden sämtliche Betrugsvergehen offiziell angezeigt. Das bedeutet, dass in jedem dieser Fälle unverzüglich die Staatsanwaltschaft hinzugezogen wird.

 

Nicht nur, dass es bereits seit 1996 den so genannten automatisierten Sozialkassen-Abgleich gibt, bei dem frühere Arbeitsaufnahmen oder sonstige Leistungsbezüge explizit aufgedeckt werden. Auch die Tatsache, dass sich das „Denunzieren“ mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreut, ist von Vorteil für die Gemeindekassen. Denn immer häufiger werden Betrugsfälle auch von ehemaligen Lebenspartnern, Nachbarn oder Familienangehörigen bei den Sozialkassen angezeigt.

 

Wen wundert es da, dass sich auch die Aufklärungsquote kontinuierlich erhöht?

 

 

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— Kommentare —

  1. Wolfgang Lörcher sagt:

    Ziemlich einseitiger Bericht. Wann wird endlich einmal davon geredet, wie viele Leistungsbezieher von den Behörden vorsätzlich betrogen werden? Gerade bei den Kosten der Unterkunft werden häufig Urteile des Bundessozialgerichtes nicht beachtet, um geld zu sparen. In unserer Kommune ist es so, dass man seine Heizkosten nur dann korrekt erstattet bekommt, wenn man Widerspruch einlegt und mit einer Klage droht. Bei der Mietobergrenze werden Werte festgelegt, die eindeutig gegen geltende Rechtsprechung verstossen und sogar noch weit unter der Wohngeldtabelle liegen.
    Mit dem Arbeiten verhält es sich so, es ist gar nicht für jede / jeden Arbeit vorhanden. Der größte Teil der mir bekannten Erwerbslosen sucht verzweifelt nach bezahlter Beschäftigung.
    Damit hier keine falschen Gedanken aufkommen, der Verfasser dieser Zeilen ist in Vollzeit beschäftigt und bekommt keinerlei Hartz IV-Leistungen. Aber selbst mit 2 abgeschlossenen Berufsausbildungen und nach 20 Jahren durchgängiger Beschäftigung war auch ich schon einmal gezwungen Hartz IV zu beziehen. Um da raus zu kommen, habe ich als Leiharbeiter den Müll aus gelben Säcken sortiert, für 6,80 Euro/Std. Wer einmal in dieser Mühle war, wird nie mehr von Bequemlichkeit und anstrengungslosem Wohlstand reden. Hartz IV, die ganzen Kontrollen und Bevormundungen, die absichtlich falschen Bescheide, die die Not noch vergrößern, sind derart unmenschlich, jeder normale Mensch würde lieber arbeiten, egal was, nur um diesem unmenschlichen System zu entfliehen.

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