— Archiv für März 2010 —

— Sonntag, 28. März 2010 —

Einkünfte aus Ferienjobs werden künftig nicht mehr verrechnet [ Keine Kommentare ]

Von den Großen "abgeschaut"… Es heißt nicht umsonst, dass das Risiko für Kinder sehr groß sein kann, über kurz oder lang ebenfalls von Hartz IV zu leben bzw. leben zu müssen, wenn schon ihre Eltern nicht arbeiten gehen. Denn wie bitteschön sollen sich die "lieben Kleinen" denn auf Dauer an ein "geregeltes Arbeitsleben" gewöhnen, wenn es ihnen über die Jahre hinweg von Mama und Papa gänzlich anders vorgelebt wurde?

Ferienjobs für Jugendliche

Für den Fall, dass sich doch noch der eine oder andere Jugendliche aus einer Hartz-IV-Familie dazu entschieden hatte, in den Ferien ein bisschen Geld nebenher zu verdienen, hielt auch schon gleich der Staat die Hand auf. Die Chance, so etwas zur Haushaltskasse bzw. zum Auffüllen von Papas Flaschenregal im Kühlschrank beizusteuern oder vielleicht sogar etwas für den ersten eigenen Motorroller et cetera anzusparen, reduzierte sich auf diese Weise auf ein Minimum.

Die Motivation zum Arbeiten wecken – aber wie?!

Bislang wurden solche Zusatzeinnahmen bekanntlich mit den sozialen Leistungen der Eltern kurzerhand verrechnet. Ein Anreiz zum Arbeiten wurde dadurch also in keiner Weise geschaffen – ganz im Gegenteil. Insbesondere die Jugendlichen selbst verloren somit meist sehr rasch die Motivation, überhaupt noch einen Ferienjob anzunehmen. Aber das kann sich nun doch bald ändern; das Arbeiten soll durch eine neugeplante Regelung schon in Kürze auch für Jugendliche aus ALG-II-Familien interessant werden.

Der "Freischein" für den Ferienjob

Besser spät, als nie fällt den Herren Regierungsbeamten nun offenbar dieser Missstand auf. Vielleicht lassen sich auf die Dauer sogar die Sozialkassen "erleichtern", wenn durch die Einnahmen aus den Ferienjobs die jungen Leute erkennen, dass es doch weitaus mehr Spaß machen kann, eigenes Geld zu verdienen, statt auf Kosten von Vater Staat ein Dasein vor dem Fernseher zu "fristen".

Geht auch Papa bald wieder auf Jobsuche…?

Es ist geplant, die Änderungen schon zur kommenden Sommerpause durchzusetzen. Die Rede ist von einem Freibetrag in Höhe von 2.000 Euro pro Jahr. Bleibt also abzuwarten, wie sich das Ganze tatsächlich entwickeln wird. Wer weiß: womöglich ist diese neugewonnene Motivation der Schüler bzw. der Jugendlichen "ansteckend", sodass sich sogar der eine oder andere erwachsene Hartz-IV-Empfänger dazu hinreißen lässt, auf Job-Suche zu gehen… – wer weiß?

Weitere Veränderungen auf dem “Hartz-IV-Sektor” sind absehbar [ Keine Kommentare ]

Nun ist es also offiziell…Immer häufiger ist in den Medien zu hören bzw. zu lesen, dass sich endlich ein "Licht am Ende des Tunnels" bemerkbar mache und das Ende der Wirtschaftskrise zum Greifen nah ist. So lassen beispielsweise stets mehr produzierende Unternehmen verlauten, dass sich ihre Auftragsbücher kontinuierlich wieder füllen und die Kauflust der Verbraucher endlich wieder zugenommen habe. Somit liegt nahe, dass auch die finanziellen Engpässe von Arbeitgebern schon bald "Schnee von gestern" sein werden.

Verbesserung für die einen, das Ende des "Faulenzens" für die anderen…?

Eines scheint zum gegenwärtigen Zeitpunkt so gut wie sicher: die Situation am allgemeinen Arbeitsmarkt wird sich nun wohl auch für "enthusiastische" Hartz-IV-Empfänger gravierend verbessern – oder sollte es nicht doch besser heißen "verändern"…? Denn wo Geld vorhanden ist, stehen logischerweise auch finanzielle Mittel bereit, um fähige und vor allem leistungsbereite Arbeitnehmer zu bezahlen. Daraus folgt, dass im Endeffekt auch Langzeitarbeitslose wieder eine reelle Chance hätten, die Tür zur "Welt der Arbeit" ein kleines Stückchen zu öffnen. Vielleicht ja auch für den überaus "engagierten Hartz-IV-Empfänger" in dem folgenden Beitrag:

http://www.sat1.de/kerner/videos/videoplayer/43231/

Von einer "Verbesserung" der wirtschaftlichen Situation kann für diesen allerdings wohl kaum eine Rede sein. Überhaupt scheinen sich die Gegebenheiten für Hartz-IV-Empfänger ein Stückchen positiver zu entwickeln. Zumindest für die einen, für die anderen möglicherweise ein bisschen weniger….

In jedem Fall ist geplant, dass Langzeitarbeitslosen künftig mehr Rechte eingeräumt werden sollen. Dabei ist diesbezüglich von den Berechtigungen auf niveauvollere Tätigkeiten die Rede. Die so genannten "Ein-Euro-Jobs" sollen für Hartz-IV-Empfänger in Zukunft endlich der Vergangenheit angehören. Generell äußerte man sich unlängst auf Regierungsebene dahingehend, dass das ALG I nun doch länger gezahlt werden soll, als ursprünglich geplant. Klar – im Mai finden ja auch wieder Wahlen statt. Und da braucht man bekanntlich jede Stimme. Bleibt also abzuwarten, welche Versprechungen denn nun tatsächlich auch in die Tat umgesetzt werden. 

— Samstag, 20. März 2010 —

Hartz IV, 8 Kinder und ein putzwütiger Mann [ Ein Kommentar ]

Wenn der Mann für einen Hobbyraum seiner sehr viel jüngeren Frau ein 9. Kind verspricht, stimmt was in der Beziehung nicht. Wenn das Ganze auch noch von Vater Staat mit Hartz IV auf´s Nobelste durchfinanziert wird (Espriteklamotten, tolles Auto, schöne und viele Spielsachen, Schminke und Dessous vom Feinsten) dann stimmt was in unserem Sozialsystem nicht. Mir blieb fast die Spucke weg, der Alte putzt und wienert und sie hat nur Shoppen im Kopf. Ich frage mich, wovon das eine Familie in dieser Situation sich leisten kann? Schwarzarbeit? Prostitution? Ich weiß es nicht, sagt es mir oder kommentiert es, ich bin wahrscheinlich zu dämlich, dieses System für Hilfsbedürftige oder sozial Schwache zu verstehen? Acht Kinder muss nicht asozial heißen, aber wohl, das die 32 jährige auch mal den Arsch bewegt und mit anfasst. Er hat sich für´s Kochen entschieden und sie für´s shoppen. Ist Sie kaufsüchtig? Ne, nur stinkend faul. Sie hat einen Dummen gefunden, der ihr die Arbeit macht und ab und zu auch für neue Kinder sorgt. 4 Zimmer Plattenbau, aber Spielzeugberge in jedem Zimmer. Erholung findet der Vater nur auf dem 4 m² Balkon. Selber schuld, sage ich da nur. wer so eine Tante heiratet, nur wegen mal poppen mit ´ner 22 Jahre jüngeren? Familie Obst, macht sich im Fernsehen zum Obst.

Hier das Video zur Familie Obst

http://rtl-now.rtl.de/mildoku.php?film_id=22635&player=1&season=0&na=1&index=1

Familie Obst, macht sich im Fernsehen zum Obst.

Bilder aus der Sendung

Spielzeugberge

4m² Balkon als Rückzugsraum für den Vater

Das Traumhaus in Bollstedt

Den Hobbyraum für den Vater gibts nur als Gegenleistung für ein 9. Kind.

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  • Dona: Was im Fernsehr kommt besonders solche Sendungen ist eh nur alles gestellt und nicht einmal 2% sind ...
  • Adolarfg01: Karlchen viel bekommst du nicht mehr mit oder? die auf den amt sind selber schuld, wie man in den wa...
  • stephan letsch: es ist hanebüchen was sich die mitarbeiter dieses amtes herausnehmen. ich halte so und so mindesten...
  • Angela: Auch ich habe seit dem Hartz4-Bezug noch kein einziges Arbeitsangebot bekommen vom Jobcenter Lippe/D...