Einkünfte aus Ferienjobs werden künftig nicht mehr verrechnet

Von den Großen "abgeschaut"… Es heißt nicht umsonst, dass das Risiko für Kinder sehr groß sein kann, über kurz oder lang ebenfalls von Hartz IV zu leben bzw. leben zu müssen, wenn schon ihre Eltern nicht arbeiten gehen. Denn wie bitteschön sollen sich die "lieben Kleinen" denn auf Dauer an ein "geregeltes Arbeitsleben" gewöhnen, wenn es ihnen über die Jahre hinweg von Mama und Papa gänzlich anders vorgelebt wurde?

Ferienjobs für Jugendliche

Für den Fall, dass sich doch noch der eine oder andere Jugendliche aus einer Hartz-IV-Familie dazu entschieden hatte, in den Ferien ein bisschen Geld nebenher zu verdienen, hielt auch schon gleich der Staat die Hand auf. Die Chance, so etwas zur Haushaltskasse bzw. zum Auffüllen von Papas Flaschenregal im Kühlschrank beizusteuern oder vielleicht sogar etwas für den ersten eigenen Motorroller et cetera anzusparen, reduzierte sich auf diese Weise auf ein Minimum.

Die Motivation zum Arbeiten wecken – aber wie?!

Bislang wurden solche Zusatzeinnahmen bekanntlich mit den sozialen Leistungen der Eltern kurzerhand verrechnet. Ein Anreiz zum Arbeiten wurde dadurch also in keiner Weise geschaffen – ganz im Gegenteil. Insbesondere die Jugendlichen selbst verloren somit meist sehr rasch die Motivation, überhaupt noch einen Ferienjob anzunehmen. Aber das kann sich nun doch bald ändern; das Arbeiten soll durch eine neugeplante Regelung schon in Kürze auch für Jugendliche aus ALG-II-Familien interessant werden.

Der "Freischein" für den Ferienjob

Besser spät, als nie fällt den Herren Regierungsbeamten nun offenbar dieser Missstand auf. Vielleicht lassen sich auf die Dauer sogar die Sozialkassen "erleichtern", wenn durch die Einnahmen aus den Ferienjobs die jungen Leute erkennen, dass es doch weitaus mehr Spaß machen kann, eigenes Geld zu verdienen, statt auf Kosten von Vater Staat ein Dasein vor dem Fernseher zu "fristen".

Geht auch Papa bald wieder auf Jobsuche…?

Es ist geplant, die Änderungen schon zur kommenden Sommerpause durchzusetzen. Die Rede ist von einem Freibetrag in Höhe von 2.000 Euro pro Jahr. Bleibt also abzuwarten, wie sich das Ganze tatsächlich entwickeln wird. Wer weiß: womöglich ist diese neugewonnene Motivation der Schüler bzw. der Jugendlichen "ansteckend", sodass sich sogar der eine oder andere erwachsene Hartz-IV-Empfänger dazu hinreißen lässt, auf Job-Suche zu gehen… – wer weiß?

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