Das Opfer und seine Fallmanagerin, ein Brief an die Öffentlichkeit :o(

Beschwerde über mein Fallmanagement

Sehr geehrte Damen und Herren, Weeze den, 29.03.2010

hiermit möchte ich Beschwerde gegen meine Fallmanagerin Frau Fallmanagerin einreichen.
Ich könnte seit spätestens Januar 2010 längst wieder in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, jedoch werden mir immer wieder Steine durch mein Fallmanagement in Weeze in den weg gelegt, was nicht nur mir Unverständlich scheint.
Ich war bei der Firma XY NRW, XY-Strasse. 12 45327 Essen als Mitarbeiter vorgesehen. Dafür war es notwendig den Sachkundenachweis §34aGewO zu erwerben, jedoch wurde mir ein Bildungsgutschein durch mein Fallmanagement nicht bewilligt, trotz Schriftlicher Einstellungszusage.
Dann habe ab den 27.01.2010 an einer Eignungsfeststellung als Wachmann in der Bundeswehr teilgenommen, die Kosten dafür trug die Firma Sicherheit XY.
Es war lediglich erforderlich ein Polizeiliches Führungszeugnis bei zu bringen welches ich auch bei meinem zuständigem Einwohnermeldeamt beantragte. Dieses Schlug mit 13,00 Euro zu buche.
Aufgrund dessen habe ich am 04.02.2010 Schriftlich die Erstattung der Kosten beantragt. Sowie das Wegegeld für 11 km zum Standort der Bundeswehr am XY-berg in 47589 Uedem.
Auf die Eingereichten Anträge erfolgte bis heute keinerlei Reaktion von Frau Fallmanagerin, lediglich erklärte mir Frau Fallmanagerin Fernmündlich das die Gemeinde Weeze mich in keinster weise Unterstützen würde.
In meinen Augen Unverständlich.
Ich bin zu dieser zeit bei bis zu Minus 10°C mit dem Fahrrad dorthin gefahren und das über 17 Ausbildungstage.
Dann hatte ich am 25.03.2010 ein Vorstellungsgespräch in Nieukerk bei der Firma XY, ich hatte mich Ordnungsgemäß beim Fallmanagement dafür abgemeldet und Frau Fallmanagerin Lud mich zugleich für den folgetag vor. Die Firma XY sagte mir einen Probearbeitstag zu.
Die teilte ich auch Frau Fallmanagerin am Folgetag mit worauf sie sich veranlasst fühlte mit der Firma XY Kontakt auf zu nehmen und sie meinte das ich zum Probearbeiten für 1-2 Tage vorgesehen sei. Ich hatte ihr dann per Handzeichen zu Verstehen gegeben das es nur für einen Tag sei.
Darauf meinte Frau Fallmanagerin dann am Telefon Herr Opfer möchte nur an einem Tag Probearbeiten und das bei einem Praktikum eine Bescheinigung nötig sei.
Davon war weder von mir noch von der Firma XY die Rede!
Und die Aussage dass ich nur an einem Tag Probearbeiten wolle trifft absolut nicht zu und ich Protestiere aufs Schärfste! Das ist eine Frechheit.
Wie stellt die Frau mich dar? So werde ich nie in ein neues Arbeitsverhältnis kommen.
Mir kommt nun immer mehr die Frage auf was macht diese Frau eigentlich und ist sie ihrer Aufgabe überhaupt gewachsen?
Ich meine wie sieht es denn aus wenn die Frau direkt mit Anträgen und Bescheinigungen um sich wirft und meint ich wolle nur einen Tag Probearbeiten?
Außerdem halte ich es für Anmaßend wenn ich bei einem Vorsprache Termin dazu Genötigt werde meine Akte aufzuarbeiten und das dann noch mit der Begründung das dies so Einfacher währe und schneller geht.
Liegt das etwa in meinem Aufgabenbereich?
Auch wurde ich durch Frau Fallmanagerin Bezichtigt mich nicht bei einer durch das Theodor Breuer Haus vorgeschlagenen Praktikumsstelle zu Bewerben, zu meinem Glück konnte ich auch dies Belegen!
Ich fühle mich Genötigt die Presse davon in Kenntnis zu setzten und zu Publizieren wie mit den Arbeitslosen Umgesprungen wird! Es kann in meinen Augen nicht sein was diese Fallmanagerin sich heraus nimmt!

Mit freundlichen Grüßen
OPFER

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (8 Stimme(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)

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— Kommentare —

  1. DarkPsylo sagt:

    Sehr geehrter Herr XY,

    mit e-Mail vom xx.03.2010 teilte ich Ihnen mit, dass Ihre Beschwerde über
    das Fallmanagement der Gemeinde Bla Bla vom xx.03.2010 hier eingegangen ist.
    Ich sagte Ihnen zu, Ihre Beschwerde zu prüfen und Sie dann zu kontaktieren.

    Da Ihre Beschwerde als Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Fallmanagerin
    Frau K. zu werten ist, habe ich Ihr Schreiben heute
    zuständigkeitshalber an die Gemeinde Weeze weitergeleitet. Diese wird Ihre
    Beschwerde selbstständig prüfen und sich dann mit Ihnen in Verbindung
    setzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    xxx

  2. Jeder Bürger, der diese nachfolgenden Briefe an die Bundesregierung und Landesregierung Brandenburg liest, hat ausdrücklich das Recht diesen Brief zu kopieren, weiter zu reichen und zu veröffentlichen. Wir würden uns über jede Spende, jede persönliche Kontaktaufnahme per Post, E-Mail oder auch telefonisch freuen. Unser Heim steht jedem Ratsuchenden, jedem Hilfesuchenden offen. Unabhängig von seinem finanziellen Möglichkeiten. Wir sind für jeden da, der Hilfe braucht, unabhängig vom Geldbeutel. Vielleicht bekommen wir genügend Bürger unseres Landes zusammen um die Briefe dieser Bürger dann an die Landes- oder Bundesregierung zu schicken.

    Wir bedanken uns sehr, sehr herzlich für Ihre, (Eure) Hilfe in jeglicher Form.

    Justin, Michaela und Frank

    Frank Eichhorn/Michaela Meier Rheinsberg, 14.06.2011
    Am Wald 17
    16831 Rheinsberg
    Tel.: 033931 349360
    Fax: 033931 349362
    Homepage 0900 Nummer: http://michaelas-lebensberatung.de/
    Homepage Firma Viversum: http://www.viversum.de/berater/m-i-c-h-a-e-l-a

    EIN OFFENER BRIEF AN DIE BUNDESREGIERUNG , AN DIE LANDESREGIERUNG BRANDENBURG UND DIE IN DEN NACHFOLGENDEN BRIEFEN BETREFFENDEN BEHÖRDEN!!!

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Auch nach unserem zweiten Brief haben wir bis heute leider keinerlei Reaktionen erhalten.
    Wir verstehen das nicht mehr. Der erste Brief , den wir im November 2010 an die Bundeskanzlerin, an die Bundesarbeitsministerin, an die Bundesfamilienministerin, an Herrn Westerwelle an das Bundeswirtschaftsministerium und an verschiedene Landesbehörden des Landes Brandenburg geschickt haben, ist bis heute unbeantwortet geblieben.

    Wir bitten darum diese Briefe öffentlich zu machen.
    Vielleicht reagiert dann eine Behörde, auch wenn wir daran nicht mehr glauben.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn unser jetzt wieder glückliches Kind es wert wäre, glücklich bleiben zu dürfen.

    Wenn es Menschen in diesem Staate geben sollte, denen schon auf gleiche oder ähnliche Weise geholfen wurde, so wie meine Frau Michaela hilft, und uns nur einen einzigen Euro spenden würde, wir wären sehr, sehr dankbar. Wenn es nur einige wenige Menschen geben würde, die der Meinung sind, dass ein Mensch mit dieser Gabe nicht kaputt gemacht werden darf und uns helfen würde, wir wären sehr, sehr dankbar dafür.

    Wir gehen mit diesem Brief an die Öffentlichkeit, weil wir wirklich nichts mehr zu verlieren haben. In wenigen Wochen werden wir alles, was wir uns mühsam erarbeitet haben wieder verlieren. Zu aller erst ein glückliches Kind, unsere Arbeit, unser Heim und alles, was wir uns ohne jegliche Hilfe aufgebaut haben.
    Das Job Center hat wieder jegliche Kostenanerkennung abgelehnt und ist der Meinung, dass wir gut leben können, wenn wir alles aufgeben und von Hartz 4 leben.

    Bitte helfen Sie uns.

    Michaela Meier, Frank Eichhorn und unser 10jähriger Sohn Justin

    Frank Eichhorn/Michaela Meier Rheinsberg, 23.05.2011
    Am Wald 17
    16831 Rheinsberg
    Tel.: 033931 349360
    Fax: 033931 349362
    Homepage 0900 Nummer: http://michaelas-lebensberatung.de/
    Homepage Firma Viversum: http://www.viversum.de/berater/m-i-c-h-a-e-l-a

    Eingabe an den Minister Baaske, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie
    ZU HÄNDEN UND PERSÖNLICH!

    Sehr geehrter Minister Baaske!

    Nachfolgend schicke ich Ihnen noch einmal den bereits im November geschriebenen Brief.
    In der Zwischenzeit ist auch so einiges passiert.
    Nach dem nachfolgenden Brief hat das Jugendamt am 10.12.2010 um 12.00 Uhr ein Fax an die Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie geschickt. Dort wurde bestimmt, dass wir unser Kind an dem folgenden Wochenende nur täglich eine Stunde unter Aufsicht sehen dürfen. Weder wir als Eltern noch die Klinik selber haben überhaupt die Chance bekommen die dadurch entstandenen psychischen Belastungen für unser Kind abzuwenden. Unser Sohn hat durch diese Aktion weiteren schweren psychischen Schaden genommen und keinerlei Vertrauen in der Klinik zu den behandelnden Psychologen mehr aufbauen können. Deshalb haben wir dann in Absprache mit der Klinik den Aufenthalt dort nach 4 Monaten beenden müssen. Wir haben uns sehr lange um einen Platz in der Klinik bemüht.
    Das Jugendamt hat weiterhin versucht die ganze Angelegenheit zu vertuschen und uns nachweislich vorsätzlich belogen.
    Weiterhin hat das Jugendamt damit auf gröblichste gegen seine eigenen Gesetze verstoßen. Genau gegen die Gesetze, mit denen sie die Maßnahme begründet haben.
    Nachdem wir darauf gedrungen haben die Sache vors Familiengericht zu bringen wurde durch das Gericht uns und vor allem unserem Kind Recht gegeben. Der nachfolgende Brief war auch in der Gerichtsakte.
    Eine Aussprache mit der zuständigen Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau Setzkorn nach dem Gerichtstermin führte auch zu keiner Klärung. Sie sagte nur, das dort etwas gewaltig schief gelaufen ist, sie sich aber nicht entschuldigen wird. Ein auf unserem Drängen vom Jugendamt geführtes Gesprächsprotokoll liegt vor. Die für diese ganze Situation zuständige Mitarbeiterin Frau Setzkorn hat keinerlei Anstalten gemacht überhaupt mal nachzufragen, welche psychischen Belastungen unser Sohn durch diese Aktion davongetragen hat. Weder bei uns noch in der Klinik. Die gesamte Klinik war sehr erstaunt über dieses Verhalten.
    Das Jugendamt hat vor dieser Aktion schon Gespräche mit der Klinik geführt ohne uns darüber zu informieren und uns die Möglichkeit der Teilnahme an diesen Gesprächen ein zu räumen. Auch das fand die Klinik sehr erstaunlich.
    Letztendlich konnten wir unserem Kind nur wirklich durch mehrere privat finanzierte Hypnose helfen. Jetzt endlich fängt unser Kind wieder an zu lachen und ist glücklich. Wir haben es auch geschafft endlich eine andere Schule- eine andere Schulform für unser Kind zu finden.
    Es ist auch so, wie wir das schon vermutet hatten. Ein wirklich lebensbedrohliches Trauma ist durch die Lehrerin im Schwimmlager verursacht worden. Ein nachgewiesenes frühkindliches Trennungstrauma ist durch die vom Jugendamt eingeleiteten Maßnahmen erheblich verschlimmert worden.
    Selbst die Klinik hat versucht mit dieser Lehrerin zu sprechen um unseren Sohn gezielt behandeln zu können. Die Lehrerin hat jegliche Hilfe verweigert. Die Klinik sagt dazu auch gern aus.
    Selbst nachdem unser Sohn wegen nicht Handelns des Jugendamtes zurück an seine alte Schule musste, hat die Lehrerin wieder alles getan um unseren Sohn weiteren Schaden zuzufügen. Auch hier nur ein Beispiel. Die Lehrerin Frau Ilona Hacke weiß ganz genau, das der Zugang zu unserem Kind am leichtesten über das Fach Musik zu schaffen ist. Sie hat unserem Sohn die Teilnahme am Unterricht verweigert, weil ein Bleistift nicht angespitzt war. Es war ein schriftlicher Eintrag von ihr im Hausaufgabenheft. Also auch nachweisbar. Man kann auch sagen, trotz vieler persönlicher Gespräche von unserer Seite, trotz persönlicher Gespräche von Psychologen und mit Mitarbeitern des Jugendförderausschuss mit dieser Frau, trotz Beschwerde bei ihrem Ministerium und Beschwerde beim Schulamt, trotz mehrerer vorgelegter psychologischer Gutachten darf diese Lehrerin ein Kind weiterhin ungestraft Schaden zufügen.
    Unser Sohn musste dank des Nichthandelns des Jugendamtes wie schon erwähnt zurück an diese Schule. Es hat auch nur eine Woche gedauert, bis alle alten Verhaltensmuster wieder aufgebrochen sind. Psychologisch ist das uns nachvollziehbar so erklärt worden. Es nützt nichts, wenn er eine andere Klassenlehrerin bekommt, wenn er auch nur eine einzige Stunde pro Woche mit dieser Frau Hacke Unterricht hat. Und das ausgerechnet in dem Fach, wo er nun wirklich überdurchschnittlich viel Talent hat.

    Wir haben den nachfolgenden Brief auch an den Landrat Herrn Reinhardt geschickt. Natürlich haben wir auch von dort keinerlei Antwort erhalten. Wir haben dann auf ein persönliches Gespräch gedrungen. Er hat sich dann als erstes eine zweite Person geholt um uns dann den Kopf waschen zu können.
    Es ist schon bemerkenswert, wie weit solche Menschen den Amtsmissbrauch ungestraft betreiben können.
    Hier zwei Äußerungen von ihm: Sie können beim ALG2 Amt beantragen, was sie wollen, sie bekommen keine Leistungen mehr. Er hat bis heute Recht behalten.
    Die zweite Äußerung ist viel interessanter.
    Wir werden immer alles dafür tun, damit die wenigen Großen groß bleiben und größer werden. Wir und auch ich werden immer alles tun, damit die Kleinen möglichst klein bleiben.
    Es ist schon ein starkes Stück. Wir wissen auch, dass er das sofort abstreiten wird. Trotzdem erkläre ich hiermit an Eidesstatt, das diese Worte wörtlich so gefallen sind.
    Aber möglicherweise sagt dieser Mann ja auch nur die Wahrheit.
    Natürlich haben wir wieder Angst, da man uns als mündige Bürger versuchen wird auf dem Rücken unseres Kindes mundtot zu machen. Aber wir sind nicht gewillt klein beizugeben.
    Wir werden immer alles für unser Kind tun, auch wenn der Staat und besonders unser sozialdemokratisch geführtes Land Brandenburg bisher alles versucht hat uns das möglichst schwer zu machen.

    Wir würden sehr, sehr gern mit Ihnen in einem baldigen persönlichen Gespräch all das in Ruhe und mit der nötigen Genauigkeit darlegen wollen.
    Vor einem halben Jahr haben wir mit unserem Brief versucht Missstände aufzudecken und um Hilfe gebeten. Heute fordern wir Sie auf zu den nachfolgenden Fragen Stellung zu beziehen:
    - Warum darf das Jugendamt nachweislich vorsätzlich einem Kind Schaden zufügen?
    - Warum werden wir nachweislich vorsätzlich von diesem Amt belogen?
    - Warum wurde versucht alles zu vertuschen?
    - Warum brauchen die Mitarbeiter des Jugendamtes keinerlei Stellung zu beziehen und halten es nicht mal für nötig sich zu entschuldigen?
    - Warum darf das ALG2 Amt trotz intensiver Gespräche uns daran hindern auch wirklich Geld zu verdienen?
    - Warum führt nach unserem Brief dieses Amt große Gesprächsrunden und bezieht uns nicht mit ein?
    - Warum schreibt uns der Amtsleiter des ALG2 Amtes Herr Lüdemann eine E-Mail und fordert uns auf, ihm Vollmacht zu erteilen, damit er mit unserem Steuerberater und unserem Anwalt Kontakt aufnehmen kann, damit weiterer Schaden abgewendet werden kann und hat sich bis heute nicht gemeldet um wirklich Schaden abzuwenden?
    - Warum darf ein Landrat entscheiden, wer Leistungen bekommt und wer nicht?
    - Warum müssen wir finanziell ausbluten, alles verlieren, weil wir Missstände aufzudecken versuchen?
    - Warum nimmt der Staat unsere Steuern, momentan sind die Geschäftskonten wieder vom Finanzamt gesperrt, lässt aber nicht die Chance Geld zu verdienen?
    - Warum darf das ALG2 Amt uns einerseits am arbeiten hindern, andererseits erkennt es die Kosten einer Selbstständigkeit nicht an?
    - Warum warten wir bis zum heutigen Tag auf den versprochenen Gutachter für unser Dach? Die Schäden sind durch den letzen Winter erheblich größer geworden.
    - Warum darf das Finanzamt die Konten wieder pfänden, obwohl es von unserer finanziellen Not weiß? Auch weiß, dass wir bereits Klage um Anerkennung der
    - Kosten, Prüfung unseres ganzen Falles beim Sozialgericht eingereicht haben?
    - Nennen Sie uns einen einzigen Grund, warum wir Behandlungen für unser Kind ablehnen sollten um ausstehende Steuern zu bezahlen, Steuern, mit denen auch diese Lehrerin, dieser Landrat, dieses Jugendamt bezahlt wird?
    - Nennen Sie uns einen einzigen Grund, warum die Gesundheit und das Wohlergehen eines Kindes nach all dem, was es erfahren hat nicht so wichtig sind, wie Steuern zahlen damit andere gut leben können. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie das dann auch unserem Kind persönlich erklären würden.

    Wir haben endlich eine geeignete Schule für unseren Sohn bekommen.
    Die Lehrer dort sind wirklich sehr engagiert und unser Sohn kann nun auch zeigen, was in ihm steckt. UND DAS ZEIGT ER AUCH!!! Die Lehrer selbst haben uns gesagt, dass sie nicht oft Kinder bekommen, die so freundlich, lieb und offen sind. Wir von unserer Seite arbeiten auch dort wieder sehr eng mit der Schule zusammen um das Bestmöglichste für unseren Justin zu erreichen.

    Wir haben genügend Gutachten, sehr viele Gesprächsprotokolle, Zeugen und auch Kunden, die für uns aussagen werden.
    Wir können das alles lückenlos beweisen.
    Wir werden es nicht zulassen, dass man unser Kind noch einmal psychisch misshandelt. Wir werden immer, wie auch in der Vergangenheit alles für das Wohl unseres Kindes tun.
    Wir werden uns nicht damit abfinden, dass man versucht uns mundtot zu machen, uns unser Heim, damit unsere Arbeit und den Ruhepunkt unseres Kindes weg zu nehmen. Alle Gutachten sagen auch das Eine. Nur ein Zuhause, das die größte Sicherheit für das Kind ist, hilft ihm die seelischen Vergewaltigungen, die er erfahren musste, zu verarbeiten.
    Wir nehmen es nicht hin, das Amtsanmaßung, vorsätzliches Hindern am arbeiten, dann aber Nichtanerkennen der Kosten uns in den Ruin treiben und unsere Kind laut Gutachten damit so viel Schaden nimmt, das er wieder Selbstmordgefährdet ist.
    Wir haben heute nach fast zwei Jahren wieder ein glückliches, lachendes und auch lernbereites Kind.
    Das haben wir weder dem Jugendamt noch einer anderen von uns eingeschalteten Behörde zu verdanken. Es war einzig und allein unser Bemühen.
    Ich werde nicht einen Haftbefehl antreten, weil ich Schulden nicht zahlen kann, nur weil ein Landrat, ein Arbeitsamt ohne wirkliche Einzelfallprüfung uns in den Ruin treiben.
    Es sind zu viele Menschen, die meine Frau wirklich helfen konnte. Von Ärzten und Apotheken empfohlen. So vielen Menschen helfen zu können, geholfen zu haben das ist förderungswürdig. Es sind auch die „hohen“ Beamten, die sich von meiner Frau helfen lassen. Nicht nur die Kleinen, die möglichst klein bleiben sollen. Selbst diese Menschen haben uns versichert für uns, für das Können meiner Frau auszusagen.

    Haben Sie schon einmal ein Baby gesehen, das so schwere Neurodermitis hat, das es aussah, als wäre es in kochend heißes Wasser getaucht worden? Haben Sie schon mal mit Menschen gesprochen, die Todesangst hatten, weil Ärzte bei Gürtelrose nicht helfen konnten. Wir haben das oft gesehen. Sehen es fast jede Woche. Bitte erklären Sie diesen Menschen, das ein Landrat, ein Arbeitsamt alles dafür tut, das meine Frau, die helfen kann, bisher immer geholfen hat, ihre Arbeit aufgeben soll, weil ein Finanzamt alles wegpfändet. Weil die Ausgaben nicht anerkannt werden. Stellen Sie sich bitte öffentlich hin vor Kameras und sagen Sie das den Menschen in diesem Land. Sagen Sie diesen Menschen, dass alles getan wird, das ihr Leiden weitergeht, nur weil es so weitergehen soll wie bisher.
    Es wäre dann wenigstens mal ehrlich.

    Wir haben Regine Hildebrandt persönlich kennen lernen dürfen. Wenn es diese bemerkenswerte Frau noch gäbe, würden solche Missstände beseitigt werden, würden solche engagierten Menschen wie es gerade meine Frau ist nicht in den Ruin getrieben. In den Ruin getrieben von einer Regierung die sich sozial und demokratisch nennt. Von einer Regierung, die nach dem nachfolgenden Brief keinerlei Notwendigkeit gesehen hat wirklich etwas für uns zu tun, etwas zu ändern.

    Wir fordern Sie, Herr Minister Baaske auf, Stellung zu beziehen.
    Sollten Unklarheiten bei den Zuständigkeiten bestehen, so haben Sie ausdrücklich die Erlaubnis unsererseits dieses Schreiben an zuständige Ministerien weiter zu reichen.

    Es geht uns hier nicht nur einfach um psychische Verletzungen eines Kindes, das sich dagegen nicht selbst wehren konnte. Es geht uns um die Missachtung von Menschenrechten.
    Was unserem Kind angetan wurde, ist unserer Meinung nach nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
    Es ist für uns auch nicht nachvollziehbar, was das ALG 2 Amt und das Jugendamt uns, unserem Kind angetan hat.

    Bestätigen Sie den Eingang dieses Schreibens.

    Wir warten Auf Antwort

    Frank Eichhorn, Michaela Meier und Justin Meier

    Eingabe: An den Finanzminister Dr. Helmuth Markov zu Händen und persönlich

    Sehr geehrter Finanzminister Dr. Helmuth Markov!

    Wir drei, Justin unser Sohn 10 Jahre, Michaela, meine Frau 35 Jahre und ich, Frank 41 Jahre wollen hier öffentlich machen, was uns ohne unsere Schuld angetan wurde.
    Weil meine Frau 2-mal während der Schwangerschaft etwas Fruchtwasser verloren hat, wurde mit Gewalt versucht unser Kind am 09.04.2001 auf die Welt zu holen. Nach ca. 10 Stunden hat man meine Frau vom Wehentropf befreit, weil man endlich eingesehen hat, dass es nichts bringt. Meine Frau ist danach 17 Tage mit akuten Schmerzen rumgelaufen. Die eigentliche Geburt fand dann am 26. – 27.04.2001 statt und dauerte 15 Stunden. Unser Kind wurde nach
    diesen 15 Stunden per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Dabei hat man ihm kurz unter dem
    rechten Auge eine Schnittwunde verpasst. Das meine Frau überlebt hat, hat sie einer Freundin zu verdanken, die zufällig eine Stunde vorher entbunden hatte. Sie ist nachts wach geworden, weil meine Frau geröchelt hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon ca. einen Liter Blut verloren. Ich möchte das hier nicht alles im Einzelnen beschreiben. Es ist für uns beide bis heute ein Trauma.
    Man hat Mutter und Kind mehrere Tage voneinander getrennt was nachweislich zu einem frühkindlichem Trennungstrauma geführt hat.
    Die Narbe hat unser Sohn heute noch. Mit ca. einem halben Jahr ist uns massiv aufgefallen, das sich unser Kind nicht richtig entwickelt. Der Kopf und der Körper entwickelten eine extreme Schiefstellung.
    Der Kinderarzt hat uns gesagt, dass alles in Ordnung ist. Erst als wir den Kinderarzt gewechselt haben, wurde unserem Kind geholfen. Wir waren über ein Jahr bei einer Bobat-Therapie. Außerdem hat man festgestellt, das unser Kind durch die künstliche Einleitung der Geburt tief ins Becken gedrückt wurde und dadurch eine rechtsseitige Blockade – gleichzusetzen mit einer halbseitigen Lähmung davongetragen hat. Erst eine Ärztin für Schmerztherapie, Chiro-, Neuraltherapie, in Hohenneuendorf konnte unserem Sohn helfen.
    Sie hat uns damals schon erklärt, dass unser Sohn viele, viele Jahre brauchen wird um seine Feinmotorik zu entwickeln. Dazu kommt, dass unser Sohn ein extrem feinfühliger und sensibler Mensch ist.
    Im Kindergarten hat seine Erzieherin ihm auch oft sehr deutlich erklärt, dass seine Bilder aber hässlich sind. Die Leiterin dieses Kindergartens hat ihn auch mal gepackt und sehr kräftig geschüttelt. Ich will damit sagen, das unser Sohn schon im Alter von 4 Jahren eines gelernt hat, egal was er macht er wird ausgelacht, bestraft oder man sagt ihm mehr oder weniger deutlich, das er nichts kann. Nachdem ihm diese körperliche Gewalt widerfahren ist, hat er den Kindergarten gehasst. Unser Sohn war auch 2 Jahre in der Frühförderung um ihn charakterlich zu stärken und um sein Selbstvertrauen zu entwickeln.
    Wir sind dann Anfang 2007 nach Rheinsberg umgezogen. Für unseren Sohn war das ein wirklich schöner Neuanfang. Trotzdem ist er nicht zuletzt durch die bis dahin gemachten Erfahrungen ein sehr unsicherer Mensch geworden.
    Während der Einschulungsfeier ist er der Einzige gewesen, der nicht aufgestanden ist.
    Trotzdem ist er dann sehr gern zur Schule gegangen. Seine Klasse ist auch eine Förderklasse. Ca. zum Halbjahreszeugnis der zweiten Klasse fing es an, das er Angst vor der Schule bekam. Wir hatten in der ersten Klasse seine Lehrerin zu uns nach Hause eingeladen um ihr in privater Atmosphäre die Geschichte unseres Kindes näher zu bringen und hatten die Hoffnung damit verbunden, dass sie etwas Verständnis für unseren Sohn aufbringt. Wir waren dann erstmalig bei einem Kinderpsychologen. Das erstellte Gutachten haben wir der Schule vorgelegt.
    Die Lehrerin war aber mit den 2. Klassenschülern schon reichlich überfordert. Man glaubt das nicht, aber sie arbeitet im Unterricht mit einer Pfeife – bei 8 Jährigen. Außerdem verlässt sie regelmäßig den Unterricht um etwas zu kopieren. Zufällig vorbeikommende Eltern haben sie dann draußen während der Unterrichtszeit rauchen sehen.
    Massiv wurde es dann im 3. Schuljahr. Auf der ersten Elternversammlung haben sich sehr viele Eltern beschwert, dass die Kinder weinend nach Hause kommen. Als unsere Kinder dann im Oktober 2009 für 3 Tage ins Schwimmlager fahren sollten, hat sie die Zimmereinteilung so gestaltet, das unser Sohn ausgerechnet mit den beiden Jungen auf ein Zimmer gelegt hatte, die in der gesamten Schule für ihre körperlichen und seelischen Angriffe bekannt sind. Alle Versuche unsererseits das zu verhindern sind fehlgeschlagen. Ihre Antwort damals: „Weil sie sich gar nicht verstehen, wie Feuer und Wasser sind, deshalb habe ich das getan.“
    Unser Sohn kam völlig seelisch zerbrochen nach Hause.
    Er hat danach nur noch Angst gehabt und hat sogar versucht von der Schule wegzulaufen.
    Für uns waren seine schlimmsten Äußerungen: “Am liebsten wäre ich Tod, dann kann mich niemand mehr quälen.“ Und: „Ich besorge mir eine Waffe und erschieße alle die, die mich immer quälen.“ Ich rede von einem 8jährigen Kind!!!
    Daraufhin haben wir den Schulpsychologen eingeschaltet. Er hat wirklich versucht ernsthaft mit der Lehrerin zu reden uns dann aber mitgeteilt, dass das völlig sinnlos ist. Er hat uns geraten, wenn diese Lehrerin noch ein weiteres Jahr diese Klasse unterrichtet die Schule zu wechseln.
    Wir haben alles versucht um unser Kind wieder aufzubauen.
    Wenige Wochen vor dem zweiten Schwimmlager wurde mir nach einer Elternversammlung mitgeteilt, dass unser Kind nur teilnehmen darf, wenn wir ihn morgens bringen und abends wieder abholen. Auf Nachfrage hat sie uns vor anderen Eltern wörtlich gesagt: „Keiner will mehr die Verantwortung für ein psychisch krankes und immer gewalttätiger werdendes Kind übernehmen.“ Dazu kann ich nur sagen. Wir haben mittlerweile 3 psychologische Gutachten. Unser Kind hat sich nie auch nur annähernd gewalttätig verhalten. Das er nun gar nicht gewaltbereit ist, liegt sicherlich daran, das wir ihn gewaltfrei erzogen haben und ihm auch immer erklärt haben das man mit der Faust keine Probleme löst. Sie hat ganz nebenbei während dieser Elternversammlung auch gesagt, das sie zwei Gruppen in dieser Klasse hat und das nicht schaffen kann. Als mehrere Eltern nachgefragt haben, ob wir etwas tun können, damit ein zweiter Lehrer in den Unterricht kommen kann, sagte sie wörtlich: „Bitte nicht.“
    Ich kann hier nicht alles im Einzelnen aufschreiben. Das würde sonst ein Buch werden.
    Wir haben es jedenfalls bis vor einem Jahr geschafft unserem Sohn Sicherheit, Liebe und Geborgenheit zu geben. Außerdem habe gerade ich es geschafft ihm zu Hause das beizubringen, was die Schule nicht leisten konnte.

    Unser Sohn liegt jetzt schon seit vier Wochen auf der Kinderpsychiatrie. Wir haben von 3 unabhängigen Stellen erfahren müssen, das unser Sohn selbstmordgefährdet ist und sehr wahrscheinlich AUCH durch die schulischen Erlebnisse ein schweres psychisches Trauma erlitten hat.

    Ich schreibe deshalb AUCH, weil es auch noch eine andere Ursache hat.
    Wie schon anfangs geschrieben, hat meine Frau eine besondere Gabe anderen Menschen zu helfen. Sie hat 2004 angefangen sich damit intensiv auseinanderzusetzen und dann nebenberuflich angefangen in dieser Branche zu arbeiten. Sie legt auch Karten, hilft verzweifelten Menschen über Internet und am Telefon.
    Als der Verdienst dann immer größer wurde, gab es für sie zwei Möglichkeiten. Entweder aufgeben oder die Selbstständigkeit.
    Wir haben dann im Arbeitsamt einen Termin vereinbart um zu klären wie wir uns verhalten müssen und was alles für eine Selbstständigkeit notwendig ist. Die zuständige Beamtin hat uns damals gesagt, das ja heute langer Donnerstag ist und meine Frau als erstes ein Gewerbe anmelden soll, danach zur Bank gehen soll um ein Geschäftskonto zu eröffnen und danach noch zur AOK gehen sollte um sich zu versichern.
    Wenn diese Unterlagen vollständig sind, soll sie am gleichen Tag nachmittags wiederkommen und im damaligen Arbeitsamt eine Ich AG beantragen.
    Genau so haben wir das dann auch getan. Wenige Monate später wurde dann die Förderung Ich AG mit der Begründung abgelehnt, dass meine Frau erst die Ich AG hätten beantragen
    müssen und nur einen Tag später das Gewerbe hätten anmelden dürfen. Wir hätten dieses Geld damals gut für den Aufbau und die Werbung gebrauchen können.
    Trotzdem lief das Geschäft sehr gut. Allerdings hat meine Frau damals einen Vertrag gemacht, in dem sie gezwungen wurde 270 Stunden zu arbeiten um wenigstens etwas zu verdienen. Letztendlich hat sie dort aufhören müssen als der Druck, den die Teamleiterin ausgeübt hat zu einem körperlichen und seelischen Zusammenbruch führte. Meine Frau wurde massiv unter Druck gesetzt sofort wieder zu arbeiten, einen Krankenschein vorzulegen und man hat ihr mit mehreren tausend Euro Geldstrafe gedroht. Leider konnten wir das nicht vor Gericht beweisen, weil wir nur Telefonmitschnitte hatten, und immer noch haben, und die leider nicht anerkannt sind. Hier hat meine Frau dann 3000 Euro „Lehrgeld“ bezahlen müssen. Der Anwalt hat uns vor weiteren Klagen abgeraten weil meine Frau erst nach Zahlung dieser Summe eine Freigabe ihrer Daten erreichen konnte und somit völlig unabhängig von dieser Teamleiterin neu anfangen konnte.
    Das hat sie dann auch im März 2006 getan.
    Sie hat sich durch ihre Gaben eine sichere Existenz aufbauen können. . Das Feedback
    der Kunden lässt bis heute all ihre schlimmen Erinnerungen aus ihrer Kindheit ertragen.
    Aber es gab auch hier Probleme. Unsere Wohnung war viel zu klein und es gab sogar
    Mieterbeschwerden, weil ihr Telefon nachts um 00 Uhr noch geklingelt hat. Diese Neubauten sind nun einmal sehr hellhörig. Unser Schlafzimmer war gleichzeitig unser Büro.
    Wir haben dann lange gerechnet, Preise verglichen und uns nach Büros oder einem Haus umgesehen. Nach gründlichem Rechnen auch mit unserem Anwalt und Steuerberater sind wir zu dem Schluss gekommen, das der Preis für Wohnung und Büro der gleiche ist, wie der Kauf eines Hauses. Da meine Frau täglich von ca. morgens 08.00Uhr bis weit nach Mitternacht arbeitet, hätte sie unseren Sohn mit seiner wie oben beschriebenen Geschichte fast gar nicht mehr gesehen. Aber schon wegen unserem Sohn haben wir uns dann für ein Haus entschieden. Das Geschäft läuft im wesendlichen so, das wenn ein Kunde anruft oder zu uns kommt und sich besprechen lässt, meine Frau nur für ihn da ist. Wenn niemand anruft oder bei uns die Hilfe meiner Frau benötigt, dann kann sie für unser Kind da sein. Genau wie ich. Gerade nachmittags und abends, also wenn unser Sohn auch da ist, ist es sehr wichtig, das ich selber immer da bin und das er auch etwas von seiner Mutti hat. Am Wochenende ist es noch wichtiger, das ich da bin, weil meine Frau sonst fast gar nicht arbeiten könnte.

    Wie wichtig es ist, das wir immer für unser Kind da sein können, also Beruf und Arbeit miteinander verbinden können, wie wichtig das ist, zeigt sich erst seit einem Jahr.
    Durch die Finanzkrise haben wir zwar bis heute keine Kunden verloren, aber die Kunden rufen weitaus weniger an.
    Als der Verdienst so weit rückläufig war, dass wir unsere Kosten nicht mehr decken konnten, sind wir zum ALG2 Amt gegangen. Vorher haben wir aber all unsere Reserven aufgebraucht, die Konten bis zum äußerst möglichen ins Minus gebracht, bis es nicht mehr ging. Sogar die IHK Potsdam hat uns bei telefonischen Beratungen gesagt, das wir dringend Werbung machen müssen, was wir bis zu diesem Zeitpunkt auch immer getan haben. Monatlich bis zu 10 Prozent unseres Einkommens. Leider ist es in dieser Branche nicht ganz einfach wirklich seriös Werbung zu machen. Wir können nur mit Ärzten und Apotheken zusammen arbeiten um Menschen mit Gürtelrose, Neurodermitis, Schuppenflechte, Phantomschmerzen,… zu helfen. Sie haben uns auch geraten zum ALG2 Amt zu gehen, weil für kleine Unternehmen keinerlei Steuervergünstigungen oder Konjunkturpakete da sind.
    Heute wissen wir, dass wir wirklich keine Chance haben. Das ALG2 Amt hat uns sehr deutlich erklärt, das wir nicht besser gestellt werden dürfen als ein Arbeitslosengeld 2 Hilfeempfänger.
    Ein Brief an die Bundeskanzlerin und an Herrn Westerwelle im September 2009 wurde bis
    heute nicht beantwortet. Wir haben lediglich eine E-Mail bekommen, dass man unser Anliegen weitergereicht habe. Aber das Weiterreichen nützt uns nichts.

    Warum schreiben wir das alles.
    Wenn man im Haus, seit fast 2 Jahren in den Privaträumen arbeitet und unsere Kosten nicht anerkennt, dann ist es ganz natürlich, dass man in die Pleite getrieben wird. Uns sind allein beim Aufbau einer eigenen Line erhebliche wirtschaftliche Nachteile entstanden. Die Bundesnetzagentur hat vor über einem Jahr alle 0900 Nummern, die sechsstellig sind verboten und allen gezwungen eine neue siebenstellige Nummer zu beantragen. In unserer Branche, wo gerade das Vertrauen zum Kunden sehr wichtig ist, war das finanziell tödlich. Wir haben als zweites Standbein diese Line innerhalb eines Jahres aufgebaut und um noch mehr Menschen in Not helfen zu können. Das hat sehr viel Zeit und Investitionen in Werbung gekostet.
    Seit 23.06.2009 bekommen wir Leistungen des ALG2 Amtes. Seitdem fahren wir monatlich ca. 900€ minus ein. Man hat uns gesagt, wenn wir ein Büro hätten, könnten wir das absetzen. Da wir aber im Haus wohnen und es auch privat nutzen, könne man das nicht. Wir haben bis im Dezember 2008 unser privates Auto genutzt um Werbung fahren zu können, um Kunden
    abzuholen um sie wieder nach Hause zu bringen und um Steuerberater und andere
    für den Betrieb wichtige Leute anfahren zu können. Dieser Wagen war 10 Jahre alt, wir hätten um diesen Wagen durch den TÜV zu bekommen über 3000€ investieren müssen uns wir hätten nicht mehr alle Kunden erreichen können, weil der Wagen keine Umweltplakette bekommen hätte. Wir haben uns für ein anderes Auto entschieden. Es ist heute ein 5 Jahre alter VW Passat, damals 3 Jahre, deren Kosten sich auf 325€ monatlich belaufen und der heute noch einen Restwert von ca. 12000€ hat. Dieser Wagen hat den kleinst möglichen Motor, ist sehr zuverlässig und verbraucht im Durchschnitt nur 5,5 Liter Diesel. Er hat Euro 4 Norm, ist sehr geräumig, was gerade bei sehr alten Menschen wichtig ist, die durchaus mal ein steifes Bein haben. Sein größter Luxus ist eine getrennt regelbare Klimaanlage. Dadurch ist es uns möglich unserem sehr wärmeempfindlichen Kind angenehme kühle, manchmal kalte Umgebungstemperatur zukommen zu lassen und er hat seitdem nicht mehr im Auto gebrochen. Wir haben immer versucht geschäftliche Fahrten und privates miteinander zu verbinden. Aus zweierlei Gründen. Erstens ist es eine Zeitfrage, wenn man schon irgendwo beim Kunden ist, dann versucht man auch gleich anfallende private Einkäufe mit zu erledigen. Außerdem ist es eine Kostenersparnis, wenn das Auto wegen eines Einkaufes oder anderer wichtiger privater Dinge nicht extra genutzt werden muss. Das wurde vom ALG2 Amt gerügt. Das Amt ist außerdem der Meinung, das ein Geschäftswagen maximal 150€ monatlich kosten darf. Alles darüber hinaus erkennen sie nicht an. Unser Steuerberater hat dann mit dem Autohaus gesprochen. Die Rate ist nicht verringerbar. Ein preiswerteres Auto würden wir aber auch nicht bekommen, da wir durch unsere BWA von 2009 leider nicht kreditwürdig sind. Unser Auto hätte im Juni schon zur Durchsicht gemusst. Im Dezember ist der TÜV fällig. Wir können weder das eine noch das andere bezahlen. Ohne den Wagen können wir weder die wöchentlichen Elterngespräche, die Abholung Samstag 08.00 Uhr und das Zurückbringen unseres Kindes sonntags um 19.00 Uhr gewährleisten. Finanziell würden uns mehrere hundert Euro Schaden entstehen, weil wir keine Kunden mehr anfahren können. Mehr finanzieller Schaden, als der Wagen kostet.

    Laut ARD-Berichten gab es im letzten Jahr 100000 zugelassene Porsche Cayenne. Es gibt kein einziges privat zugelassenes Auto dieser Marke. Die Steuerersparnis dieser Menschen ist enorm. Die Steuerausfälle des Staates sind ein Wahnsinn. Von den großen BMWs, Mercedes,… rede ich gar nicht. Aber unser Auto ist zu teuer.
    Letzte Woche hatten wir Besuch vom Finanzamt, weil wir die fälligen Umsatzsteuern nicht mehr bezahlen können. Selbst dieser Mann hat sich unsere Sachlage angehört und kann nicht verstehen, warum man unsere Kosten nicht anerkennt. Das Finanzamt erkennt unsere Kosten jedenfalls an.

    Wir haben dem ALG2 Amt vor Monaten schon die Vollmacht erteilt sich direkt an unseren Steuerberater wenden zu dürfen um Unklarheiten der betrieblichen Kosten und sonstiger betriebswirtschaftlicher Dinge zu besprechen. Das hat man nicht genutzt.
    Wir haben das ALG2 Amt mehrfach dringend gebeten sich alles vor Ort anzusehen. Auch das hat man abgelehnt.
    Es ist nicht die freie „soziale“ Marktwirtschaft, die uns kaputt macht. Es ist dieser „christlich“ geführte Staat. Wir sind zwar auf dem Papier keine Christen, aber wir sind für jeden da, der Hilfe braucht.

    Für meine Frau ist das nicht einfach nur Arbeit, ein Job. Es ist eine Gabe, es ist ihr Leben.

    Unser Haus ist über 30 Jahre alt. Wir wussten, dass wir irgendwann unser Dach erneuern müssen. Wir haben ein Flachdach mit einer Innenentwässerung. Dafür haben wir jeden Monat etwas zurückgelegt. Diese Reserven haben wir dann verbraucht um nicht sofort zum ALG2 Amt gehen zu müssen. Dafür werden wir ja nun richtig bestraft. Wenn wir gleich hingegangen wären, hätten wir die notwenigen Reparaturen des Daches selbst durchführen können. Hier wurden wir also genauso bestraft wie bei der ICH AG.
    Der letzte Winter hat dann unsere Dachpappe zerstört und wir haben seitdem Wasser an den Decken im Wohnzimmer, an der Kinderzimmerwand in der Küche und über der Kellertreppe. Man hat uns gesagt, dass wir einen Antrag auf Kostenübernahme für die Reparatur stellen sollen. Das haben wir am 25.02.2010 auch getan. Wir haben in persönlichen Gesprächen auch gesagt, dass wir jeden einzelnen Cent zurückzahlen würden, wenn man uns hilft. Im April kam dann ein Schreiben, das wir mindestens 3 Kostenvoranschläge bringen müssen. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nur gelungen 2 Kostenvoranschläge zu bekommen. Bei einem persönlichen Gespräch mit dem Amtsleiter in Wittstock am 28.04.2010 habe ich ihm das auch mitgeteilt. Auswärtige Dachdeckerfirmen in Gransee, Lindow und Neuruppin haben uns telefonisch erklärt, das sie allein durch die Anfahrtskosten keinesfalls preiswerter eine Reparatur durchführen können als die ortsansässigen Dachdecker. Der Amtsleiter hat mir versprochen mit dem zuständigen Bearbeiter zu reden, damit die zwei bereits
    vorhandenen Kostenvoranschläge ausreichen und wir sie einreichen können. Nach mehreren Wochen teilte uns dann genau dieser Amtsleiter telefonisch mit, dass 3 Kostenvoranschläge nötig sind. Wir haben alles Erdenkliche versucht, es aber leider nicht geschafft selbstständige Dachdeckerfirmen zu zwingen bei uns einen Kostenvoranschlag für unser Dach zu erstellen.
    Dazu kommt, dass nach diesem Winter die Dachdeckerfirmen der Region genug zu tun hatten.
    Im Sommer hatten wir ca. 8 Wochen absolute Hitze und Trockenheit. Wenn das Amt die vorhandenen Kostenvoranschläge akzeptiert hätte, hätte die defekte Dachpappe entfernt werden können und die gesamte Dämmung hätte allein durch die Wärme austrocknen können. Das ist nun nicht mehr möglich. Es ist jetzt auch wahrscheinlich nicht mehr möglich das Dach überhaupt noch zu reparieren. Die Dachdecker haben uns mitgeteilt, dass Dachpappe eine Mindesttemperatur benötigt um sie überhaupt auszurollen. Wir haben dann am 07.09.2010 mit der für uns zuständigen Mitarbeiterin des ALG2 Amtes gesprochen und auf die absolute Dringlichkeit der Reparatur hingewiesen. Am 09.09.2010 kamen dann endlich auch 2 Mitarbeiter des Amtes zu uns und haben sich von der Dringlichkeit der Reparatur überzeugen
    können. Sie haben uns dann gesagt, dass sehr wahrscheinlich das Amt selbst einen Gutachter schickt um einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Am 13.09.2010 haben wir dann einen Brief
    vom ALG2 Amt erhalten, das immer noch 3 Kostenvoranschläge für eine NOTREPARATUR unseres Daches fehlen. Bei einem persönlichem Gespräch wurde uns von der uns zugewiesenen Mitarbeiterin des Amtes dann erklärt, das auf den eingereichten Gutachten nicht das Wort Notreparatur steht und sie deshalb nicht anerkannt werden.
    Außerdem werden die Kostenvoranschläge wahrscheinlich sowieso nicht anerkannt werden, da diese keine Notreparatur sondern eine Erneuerung bzw. Teilerneuerung des Daches
    bedeuten würden und somit eine Wertsteigerung des Hauses nach sich zieht. Das haben wir mittlerweile auch schriftlich. Es ist jetzt unsere Schuld, dass wir nicht in der Lage sind, drei neue Kostenvoranschläge für eine Notreparatur dem Amt zu geben. Nur ein einziger Dachdecker war jetzt überhaupt noch bereit einen Kostenvoranschlag zu machen. Es ist der gleiche Kostenvoranschlag wie im Frühjahr. Nur das zusätzlich das Wort Notreparatur draufsteht. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes haben selbst versucht in unserem Haus mit anderen Dachdeckerfirmen zu reden. Selbst bei denen hat es zu keinem Erfolg geführt. Sie haben uns aber versprochen das vorhandene neue- selbe Gutachten direkt zum ALG2 Amt zu bringen und die Notwendigkeit der Reparatur noch einmal deutlich zu machen.
    Allerdings kann niemand auf einer völlig durchfeuchteten Dämmung auch nur eine Rolle Dachpappe auftragen. Auf den versprochenen Gutachter warten wir auch immer noch. Wie gesagt dieser Kampf geht nun schon seit 25.02.2010.

    Aber es kommt noch schlimmer.
    Ich hoffe, ich konnte auf den ersten Seiten plausibel erklären, wie wichtig es ist unser Kind Sicherheit zu geben. Durch die Nichtanerkennung unserer betrieblichen Kosten haben wir schon einmal die Umsatzsteuer nicht fristgerecht zahlen können. Bei einem Anruf im Finanzamt, wo wir unsere Notlage erklärt haben, wurde uns wörtlich mitgeteilt: „
    ES IST UNS EGAL; OB IHR KIND VERHUNGERT, SIE HABEN DIE UMSÄTZE ERBRACHT UND DEMZUFOLGE ABZUFÜHREN.“

    Für diese Äußerung gibt es sogar Zeugen. Ich würde vor jedem Gericht unter Eid aussagen, das diese Äußerung wörtlich so gefallen ist. Wir haben in den letzten 5 Jahren an die 50000€ Steuern gezahlt. Wir haben unsere privaten Dinge für die Firma eingesetzt. Wir haben ehrlich jeden Cent Steuern bezahlt. Als unser 10 Jahre alter PC kaputt gegangen ist, den wir auch privat angeschafft hatten und mehrere Jahre für die Firma eingesetzt haben, hat man uns keinen neuen bewilligt. In einem persönlichem Gespräch mit dem Amtsleiter und dem zuständigen Bearbeiter hat man uns dann gesagt, das ein PC bis maximal 450€ gewährt werden kann. Im ALG2 Amt weiß scheinbar niemand, was allein ein Betriebssystem kostet. Unsere vorhandenen Betriebssysteme sind nicht nur veraltet, sondern auch OEM-Versionen, die gar nicht auf einen anderen PC übertragbar sind. Nach Rücksprache mit einem PC- Spezialisten ist für unsere Zwecke ein PC im Wert von ca. 800 -1000€ nötig. Mit allem, was dazugehört.

    Es nützt uns auch nichts, wenn wir aus eigener Kraft wieder soviel erwirtschaften, was wir trotz allem immer noch ab und zu schaffen, das wir nicht nur die monatlichen Belastungen selbst tragen können, sondern auch wenigstens einen Teil der durch die Finanzkrise und die Nichtanerkennung der Kosten entstandenen Rechnungen begleichen können. Das ALG2 Amt hat uns sehr deutlich mitgeteilt, das man uns spätestens am Jahresende alles wieder abzieht, so das wir wieder monatlich 900€ minus einfahren. Unsere Heizkosten sind zu hoch, hat man uns mitgeteilt. Wir haben sofort aufgehört unsere Büroräume zu beheizen und die gesamte
    Arbeit in unseren Privaträumen zu machen. Unsere Kunden können wir allerdings nur in unserer Küche empfangen, weil die Schäden im Innenbereich des Wohnzimmers durch das
    defekte Dach so großflächig sind, das wir uns dafür schon schämen. Andere Räume haben wir nicht. Es gibt in dem Haus ein Wohnzimmer, ein Kinderzimmer, eine Küche, ein Schlafzimmer, einen kleinen Flur und zwei Bäder. Ein etwas größeres Bad mit Wanne und ein kleines Besucherbad. Insgesamt 101 qm.
    Trotzdem ist es ein Unterschied, wenn man auswärts arbeitet, also nicht zu Hause ist, wird man wesendlich weniger heizen, als wenn man 24 Stunden zu Hause ist und bis zu 17 Stunden arbeitet. Kein Einzelhandelsgeschäft muss eine Heizung zudrehen, wenn mal gerade kein Kunde im Geschäft ist. Wir sind an einer Fernheizung der Stadt Rheinsberg angeschlossen.

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