Schlecker-Skandal: Finanziert sich Schlecker aus Hartz IV?

Schlecker geht neue Wege. Neue, miese Wege. Der Drogeriemarkt schließt bisher bestehende Schlecker-Märkte und eröffnet zeitgleich sogenannte Schlecker XL-Märkte. Sie sind größer, haben ein abgeändertes Logo und glänzen mehr. Stellen nach außen mehr dar. Aber innen drin brodelt es: Die Mitarbeiter, insbesondere langjährige Mitarbeiter, werden vor die Wahl gestellt: Entweder sie unterschreiben die neuen Knebelverträge oder sie werden arbeitslos.

Die neuen Verträge

Wer sich entscheidet, bei Schlecker XL zu arbeiten, um nicht in die Arbeitslosigkeit und damit wahrscheinlich in naher Zukunft in Hartz IV zu gelangen, bekommt nur noch die Hälfte des bisherigen Stundensatzes. Urlaubstage werden gestrichen, Weihnachts- und Urlaubsgeld wird auch nicht mehr gezahlt. Schlecker XL gibt seinen Mitarbeitern allerdings einen heißen Tipp: Sie könnten doch zum Jobcenter gehen, um sich das Gehalt mit Arbeitslosengeld II aufstocken zu lassen!
Das bedeutet im Klartext: Schlecker fährt die Lohndumping-Strategie. Diese Lohnpolitik unterstützt der Steuerzahler, weil die Mitarbeiter darauf angewiesen sind, Arbeitslosengeld II zu beziehen. Es wird noch ein bisschen wilder:
Schließen die Mitarbeiter einen Vertrag mit Schlecker XL, so ist nicht Schlecker der Vertragspartner, sondern die Meniar GmbH – ein Zeitarbeitsunternehmen! Der Name des Chefs dieser Firma ist übrigens auch bei Schlecker zu finden – Verstrickungen, die darauf hindeuten, dass es wirklich in Schleckers Sinn liegt, sich seine Billig-Lohn-Politik durch den Steuerzahler finanzieren zu lassen!

Nun sollte jeder selbst entscheiden, ob einem Schlecker-Markt nicht eine andere Drogerie vorgezogen werden sollte …

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (2 Stimme(n), Durchschnitt: 3,00 von 5)

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— Kommentare —

  1. emil sagt:

    sind ya voll die schufte gez emil

  2. horst sagt:

    Ja aber die Preise von den sind aber doch so gut.Da muss ich auch mal an meinen Geldbeutel denken.

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