Lohnt es sich? Oder lohnt es sich nicht? Ein Zwiespalt für Hartz-IV-Empfänger.

"Jobsuche schwergemacht…." – so könnte in etwa die Headline einer Geschichte lauten, "die das Leben schrieb". Eine Geschichte, in der von Menschen die Rede ist, die von Hartz-IV-Leistungen ihr Leben bestreiten müssen und die sich nichts sehnlicher wünschen, als die Verbesserung ihrer persönlichen Situation. Natürlich darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass es Situationen im Leben dieser Personen gegeben haben wird – vielleicht die berühmte "Verkettung unglücklicher Umstände" – die im Endeffekt dazu geführt haben, dass es so kam, wie es "kommen musste". Umso schwieriger ist es oftmals, aus eigener Kraft einer solchen Lage "zu entkommen" und das Leben (endlich) wieder in andere Bahnen zu lenken.

Natürlich gibt es dahingegen auch die Leute, die sich nichts "sehnlicher" wünschen, als dass alles so bliebe: weiterhin in den Tag hinein leben, ohne "lästige" Arbeiten verrichten zu müssen, und dabei trotzdem regelmäßig die staatlichen Gelder in Empfang zu nehmen. Am liebsten bis zum "St. Nimmerleinstag". Von Schmarotzern soll allerdings in diesem Bericht keineswegs die Rede sein.

Zurück zu den Menschen, die sich ernsthaft darum bemühen, einen Job zu finden, um auf diese Weise dazu beizutragen, das "Hartz-IV-Niveau" endgültig zu verlassen und eigenständig – soweit dies die jeweiligen Lebensumstände erlauben – für den Lebensunterhalt zu sorgen. Und genau an diesem Punkt wartet die nächste "Fußangel"…. Die Zeitungen und die entsprechenden Portale im world wide web haben oft eine unglaubliche Vielzahl an interessant erscheinenden Arbeitsangeboten zu bieten. Der Blick "hinter die Kulissen" verrät aber, dass es nichtsdestotrotz zumeist unmöglich ist, aus dieser Fülle eine Tätigkeit zu finden, deren Vergütung über dem "Hartz-IV-Level" liegt. Fakt ist, dass Zeitarbeitsfirmen und private Arbeitsvermittler nicht selten in der Überzahl sind.

Die Stellenausschreibungen der Anbieter, die hingegen eine echte Chance für arbeitswillige Hartz-IV-Empfänger offerieren, sind in der Regel rasch anderweitig vergeben. That's life. Um jedoch etwaige Leistungskürzungen durch die Bundesagentur für Arbeit zu vermeiden, wenn man "wagt", eine "Jobchance" ungenutzt verstreichen zu lassen, sind Jobsuchende gezwungen, ihre Bewerbungen auch bei Zeitarbeitsfirmen und ähnlichen Jobanbietern einzureichen. Dabei spielt es bekanntlich oft nur eine untergeordnete Rolle, ob die Qualifikationen annähernd mit denen des Hartz-IV-Bewerbers übereinstimmen oder nicht. Hinzu kommt, dass gerade bei Personalfirmen das Vergütungsniveau "von Natur aus" sehr niedrig angesetzt ist. Stundenlöhne zwischen fünf und sieben Euro sind dabei in der Tat keine Seltenheit.

Wie aber sollte man sich gegen diese "moderne Sklavenhaltung", wie es mittlerweile im Volksmund so treffend heißt, zur Wehr setzen? Hartz-IV-Empfänger kommen somit nicht selten vom "Regen in die Traufe" – nicht nur in finanzieller Hinsicht.

http://abzocke-blog.de/abzocke-zeitarbeit-der-schritt-die-moderne-sklavenhaltung/

Wenn Sie diesen Artikel als eine Ungerechtigkeit empfinden, können Sie gern einen Kommentar hinterlassen oder ihn für Ihren Feedreader abbonieren. So werden Sie künftig sofort informiert, wenn sich an diesem Artikel etwas geändert hat. Gern können Sie sich auch in unseren Newsletter eintragen. Warum Sie sich eintragen sollten? Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Fernsehsendern. Nur wenn Sie im Newsletter eingetragen sind, kann ich Ihnen die Kontaktdaten der Redaktionen weiterleiten. Sie erhalten so die vielleicht einmalige Chance, Ihr Schicksal ins Fernsehen zu bringen und an Ihrem Leben entgültig etwas zu ändern. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und tragen Sie sich jetzt in meinen Newsletter ein.
1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

Stimmen Sie ab von menschenverachtend = 5 Sterne bis das geschieht dir recht = 1 Stern.
Was meinen Sie?

Ähnliche Schiksale und Geschichten

— Kommentare —

Bisher wurden keine Kommentare abgegeben. Machen Sie den Anfang!

— Sagen Sie Ihre Meinung! —