Geerbt – hält die Bundesagentur für Arbeit nun wieder die Hand auf?!

Nahezu jedes Einkommen, das Hartz-IV-Leistungsempfänger beziehen, muss der Bundesagentur für Arbeit bekanntlich mitgeteilt werden. Zu Recht. Daran ist in der Tat nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Denn mal ehrlich: wo käme der deutsche Staat denn hin, wenn er nur mit einem (Adler-)Auge einen Blick auf die Einkommensverhältnisse seiner Bürger hätte? Die Folge wäre sicherlich, dass es noch mehr ALG-II-Empfänger gäbe, welche möglicherweise ihre Leistungen zu Unrecht erhalten.

Wie aber verhält es sich, wenn ein Hartz-IV-Bezieher zum "offiziellen" Nachlassempfänger wird? Sicherlich sind auch in einer solchen Situation die entsprechenden "Mehreinkünfte", sprich: das Erbe, beim Amt anzugeben – ohne Zweifel. Jedoch war erst kürzlich in den Medien wieder einmal die Rede davon, dass ein Erblasser verfügt habe, die einem nahestehenden Verwandten (Hartz-IV-Empfänger) überlassene Erbschaft in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro lediglich in Teilbeträgen auszuzahlen, um auf diesem Wege zu verhindern, dass das Vermögen mit den sozialen Leistungen verrechnet oder die Bezüge gar gänzlich eingestellt würden.

Bei objektiver Betrachtung ist allein eine derartige Überlegung ein Schlag ins Gesicht für all’ jene Hartz-IV-Bezieher, die tatsächlich dringend auf Zuwendungen von staatlicher Seite angewiesen sind. Wie gut, dass jedoch nicht (immer) das Sprichwort "Frechheit siegt" seine Gültigkeit behält…!

Wie auch von Seiten des zuständigen Sozialgerichtes bestimmt wurde, durften die ALG-II-Bezüge durch die Bundesagentur für Arbeit in der Tat eingestellt werden. Zu Recht, denn es kann freilich nicht angehen, dass der Lebensunterhalt des "Möchte-Gern-Hartz-IV-Empfängers" weiterhin aus Steuergeldern finanziert würde, während er gleichzeitig mit seinem geerbten Vermögen sämtlichen Annehmlichkeiten des Lebens frönen könnte….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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