Dank Praktikum verbesserte Chancen am allgemeinen Arbeitsmarkt für Hartz-IV-Empfänger?

Einsatz zeigen und auch mal die Initiative ergreifen. Dies und natürlich noch vieles mehr fordert bekanntlich die Bundesagentur für Arbeit von ihren "Kunden". Dabei ist in diesem Zusammenhang insbesondere von den Langzeitarbeitslosen die Rede. Ein Betriebspraktikum beispielsweise bietet sich da doch geradezu an. Untersuchungen zufolge sollen sie die Chancen auf einen beruflichen Neustart gravierend erhöhen. Oder ist eine solche Verfahrensweise womöglich einfach auch nur ein "Mittel zum Zweck" für die Jobcenter und all' die Arbeitsagenturen hierzulande, um die Statistiken auf findige, aber möglichst unauffällige Weise zu beschönigen? Nein. Niemals. Ganz bestimmt nicht.

 

Wie erst kürzlich das IAB, das renommierte Institut für Arbeitsmarktforschung anhand einer Studie ermittelt hatte, steigen mithilfe solcher Praktika die Chancen für Arbeitslose um mehr als 21 Prozent. Im Gegensatz dazu erhöhen die angebotenen Weiterbildungs- und Förderungsmaßnahmen schulischer Art die Möglichkeiten, einen festen Arbeitsplatz zu erhalten, nurmehr um schlappe vier Prozent. Eine weitere Erkenntnis gewannen die Experten, die sich mit dieser Untersuchung befassten, übrigens ebenfalls.

 

Wer hätte das gedacht: Bewerbungstrainings, wie sie seitens der Arbeitsagenturen èn masse angeboten würden, seien mehr als ineffektiv. Ach?!


http://www.welt.de/wirtschaft/article5059094/Bewerbungstraining-fuer-Arbeitslose-bringt-nichts.html

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— Kommentare —

  1. François sagt:

    Was wohl passiert, wenn man sowas als Grund der Ablehnung einer Zuweisung in solch ein Praktikum anführt?

  2. Jonny sagt:

    Augenwischerei. Die Praktika dienen nur der Schönlügerei der Statistik. Ich kenne viele, die ein solches Praktikum gemacht haben. Bei keinem führte es zu einem Job. Mir wurde auch mal ein 6-wöchiges Praktikum bei einer großen Firma “angeboten”, die mit dem JC zusammenarbeitet (natürlich unter Verwendung der JC-üblichen Drohungen). Ich hätte nicht einmal Lohn bekommen, sollte aber 6 Wochen dort arbeiten, mit “Aussicht auf einen Job”. Ich lehnte ab und meldete das Ganze dem zuständigen Gericht. Im Zuge dessen kam heraus, daß diese Firma das Spielchen schon lange trieb: Für 6 Wochen eine kostenlose Arbeitskraft, dann trotz guter Leistungen raus mit ihm/ihr und der nächste bekommt seine “Chance”. Ich kann nur sagen: Finger weg von solchen Praktikumsplätzen! Besonders wenn es von seiten des JC oder der Firma heißt: “Wir wollen ja erstmal sehen wie Sie arbeiten”, sozusagen arbeiten auf Probe. Dafür gibt es nach Vertragsunterschrift aber die Probezeit, in der das Arbeitsverhältnis jederzeit beiderseits beendet werden kann.

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