Selbstbewusstsein, Suppenküche – und Sozialschmarotzer

Soziale Integration? Wohl kaum. Wer am Hartz-IV-Limit lebt, kann bekanntlich kaum sonderlich “große Sprünge” machen. Und gerät deshalb auf die Dauer auch im eigenen sozialen Umfeld nicht selten immer mehr ins Abseits. Nur ein Beispiel von vielen: die “klassische” Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern unternimmt – so kennt man es zumindest aus der umliegenden Nachbarschaft – sonntags in der Regel etwas Schönes. Soll ja den familiären Zusammenhalt stärken. Und man will den Kindern schließlich etwas bieten. So ein Tag im Schwimmbad ist in der Tat immer wieder etwas ganz Besonderes. Oder ein Nachmittag im Zoo. Oder auf dem Ponyhof. Häufig unternimmt man solche Aktionen auch mit den Verwandten, lieben Freunden oder netten Bekannten. Sicherlich: den einen oder anderen Euro wird man im Rahmen dieser “Familien-Zusammenhalt-Aktionen” immer los, aber das “gehört ja auch dazu”. Stimmt. Das tut es. Zumindest in der gesellschaftlichen Schicht, die dem “gängigen Normalbild” entspricht….

Familien, in denen der “Hauptverdiener” hingegen Hartz-IV-Empfänger ist, gehören wohl eher nicht dazu. Sie können es sich wohl kaum leisten, mit einer befreundeten Familie einen netten, erlebnisreichen und vor allem abwechslungsreichen Sonntagnachmittag zu organisieren. Wie auch? Von einem Tagesbudget von rund drei Euro fuffzig?? Für die meisten ALG-II-Bezieher eine wahrlich sehr belastende Situation. Dabei ist in diesem Zusammenhang allerdings keineswegs die Rede von den Hartz-IV-Empfängern, die ohnehin das “Arbeiten nicht gerade erfunden haben” und die sich mit ihrer Situation “nur allzu gerne abgefunden” haben. Ist ja schließlich auch ganz nett, den ganzen Tag – natürlich nur hinter vorgehaltener Hand (!) – über diejenigen zu lachen, die liebend gern einen Job finden würden. Leben wie die “Made im Speck” und irgendwie immer noch weitere Wege und “Schlupflöcher” finden, bei denen es von staatlicher Seite her “was zu holen gibt”… Dabei denkt diese “Spezies” ganz einfach nicht darüber nach, dass auf diese Weise das Budget des deutschen Staates kontinuierlich weiter geschmälert wird, welches eigentlich ja für die wirklich Bedürftigen zur Verfügung stehen sollte. So haben eben alle ein bisschen weniger. Na und?! Wirklich eine äußerst “unkonventionelle” Denkweise, die an dieser Stelle wohl keinerlei Kommentierung mehr bedarf.

Aber lieber zurück zu den “wahren” Bedürftigen. Ist es nicht schon erniedrigend genug, überhaupt auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen zu sein? Geht es oftmals sogar schon soweit, dass die bereitgestellten Gelder nicht einmal mehr für das Nötigste zum Leben reichen; ist man letztlich vielleicht sogar noch aus lauter Not dazu gezwungen, noch einen Schritt weiter zu gehen…. Das Selbstwertgefühl lässt sich zwar nicht gänzlich ausschalten, aber irgendwie wird man den Gang zur Suppenküche (seelisch) dennoch auch noch verkraften, oder? Am besten, man geht dann dorthin, um die dringend benötigten Lebensmittel zu besorgen, während die netten Nachbarn von nebenan mit ihren Kindern im Zirkus den Affen, den Löwen oder den lustigen Clowns Beifall klatschen….

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1 5 5 das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend

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