Alles beim Alten? Unveränderte Zahlen im Hinblick auf “Hartz IV”
Statistischen Erhebungen zufolge hat sich in bezug auf die allgemeine Situation am Arbeitsmarkt sowie auch im Zusammenhang mit den Hartz-IV-Zahlen nur sehr wenig getan. Und das, obwohl die Wirtschaftskrise noch immer in einer nahezu unveränderten Art und Weise auf uns hereinbricht. In erster Linie trifft es natürlich – wieder einmal – den "kleinen Mann auf der Straße". Im Zusammenhang mit der Arbeitslosenquote konnte man allerdings nurmehr ein leichtes Minus von rund 0,3 Prozent feststellen. Das bedeutet dementsprechend im Klartext, dass sich das zu erwartende Drama, so wie es ja von zahlreichen, deutschen Politikern bereits seit langem prophezeit wurde, noch immer nicht eingestellt hat.
Mögliche Ursachen hierfür sind übrigens nicht nur der typische Anstieg der Arbeitslosenzahlen nach dem Ende der großen Ferien – ja, auch dieser Aspekt wird in den Statistiken der Agenturen für Arbeit vermerkt und zum Teil auch für die "Beschönigung" der Zahlen verwendet – sondern wohl auch der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit. Alles in allem heißt das für uns, dass sich im vergangenen Monat mehr als 10.500 Jobsuchende bei der Bundesagentur für Arbeit registriert haben. Bleibt also nur zu hoffen, dass sie schnellstmöglich den "Absprung" schaffen und nicht früher oder später auch in die "Hartz-IV-Falle" tappen. Aber obwohl in absehbarer Zeit ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu erwarten sein dürfte, ist seitens des Arbeits- und Sozialministeriums eine Entschärfung der aktuellen Hartz-IV-Regelungen geplant.
Der Vorschlag: Hartz-IV-Empfänger sollen künftig mit einer Erhöhung des so genannten "Schonvermögens" rechnen. Das heißt also, dass sich der entsprechende Betrag von bislang 16.250 Euro auf nunmehr 45.500 Euro erhöhen soll.
In diesem Zusammenhang sei allerdings noch gesagt, dass Expertenmeinungen zufolge schon im bevorstehenden Herbst eine Vielzahl derer, die jetzt noch Kurzarbeit ausüben, ihre Kündigung erhalten werden…..
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Absatz 3 dieses zu kommentierenden Artikels: Euro 16.250,00 zu Euro 45.500,00 – wie ist das zu verstehen, die Lebensjahre sind doch entscheidend zum Berechnen des Schonvermögens…
Vielleicht kann mir das mal jemand erläutern??
Besten Dank voraus.
MfG. Anette Gottschild