Göttinger Sachbearbeiter spioniert Bettler aus und kürzt den Hartz 4 Bezug

BettlerGöttingen muss eine ziemlich langweilige Stadt sein. Ein Sachbearbeiter des Sozialamtes kann mit seiner Freizeit nichts besseres anfangen, als einen Hartz 4 Bezieher auszuspionieren. Der Hartz 4 Empfänger wurde von dem Sachbearbeiter im Januar 2009 zweimal bettelnd gesehen. Der korrekte Mitarbeiter zählte flugs das Geld in der Bettelschale und rechnete es auf den Monat hoch. Auf Grundlage dieser Schätzung erfolgte ein neuer Bescheid, welcher den Harzt 4 Bezug in den Folgemonaten um 120,- EUR kürzte. Nach erfolgtem Widerspruch lag die Kürzung noch bei monatlich 50,- EUR. Erst mit dem Eingreifen von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) wurde der Bescheid aufgehoben und entsprechend korrigiert.

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Quelle: TAZ – Wegen Bettelns Stütze gekürzt
Foto: wrangler – Fotolia.com

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— Kommentare —

  1. Sebastian sagt:

    Göttingen ist in der Tat eine langweilige Stadt, ich bin hier gefangen und arbeite an meiner Flucht sozusagen.

    Selbst unter den Studenten, denen es eigentlich zufällt hip zu sein und frischen Wind zu bringen, tummeln sich langweilige und verwöhnte Individuen, zum Glück mit Ausnahmen.

    Es sind meist finstere Mienen in der Innenstadt, die jeden türkischen oder arabischen Türsteher bei der Arbeit als Frohnatur erstrahlen lassen.

    Das der Sachbearbeiter dafür Zeit hatte überrascht mich nicht.

  2. Jonny sagt:

    Intelligenz ist wohl keine Einstellungsvoraussetzung bei JC-Sachbearbeitern. Warum musste der Mann wohl betteln? Vielleicht, weil das JC für einfachste Dinge/Anträge ewig braucht und man schließlich Geld zum Leben braucht? Aber soweit reichte die Denkfähigkeit bei dem SB wohl nicht. Macht ja auch viel mehr Spaß, auf seinen Mitmenschen rumzutrampeln, besonders wenn man selbst nichts gebacken kriegt.

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