Alleinerziehende Mutti mit 3 Kindern

Bin alleinerziehende Mami von insgesamt 3 Kids, einer ist bei der Bundeswehr und meine 2 anderen leben noch bei mir. wobei meine Tochter jetzt ans ausziehen denkt. Seit dem 01.04.09 wird mein ältester Sohn nicht mehr in die Miete eingerechnet, was vorher der Fall war.Da er am Wochenende,Urlaubszeit und Krankheit bei mir wohnt,die Woche unter ist er ja von Mo-Fr.-mittags in der kasserne. Jetzt wurde mir die Miete für drei Personen angepaßt, mich traf bald der schlag.Wo ich vorher außer Kindergeld und Unterhalt für meinen Jüngsten noch über 350 Euro bekam bekomme ich nun nur noch 28.92 Euro.Und wovon soll ich da noch Kleidung kaufen und Schuhe. auf der einen Seite wundert es mich nicht mehr das die Jugendlichen immer Krimieneller werden.Muß man erst mit dem Kopftuch aufs Amt kommen um alles von Vater Staat zu bekommen. Ich bin Gott weiß nicht Ausländerfeindlich, aber da sprudelt es selbst in mir.was macht man schon mit 577 Euro im Monat?? Wer kann mir so einen änlichen Fall schildern und was habt ihr gemacht???

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das geschieht dir rechtselbst dran schuldnaja, das kann man so sehen oder soabsolut unfairmenschenverachtend (7 Stimme(n), Durchschnitt: 3,29 von 5)

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— Kommentare —

  1. Bianca sagt:

    Krass was die da machen , da bekome ich echte wut !

    Leider hat das wenig mit Kopftuch zu tuen . auch die Frauen die welche tragen werden häufig noch fießer discriminiert als frauen ohne.

  2. Katja sagt:

    Ich bin Leistungssachbearbeiterin und sage hierzu mal ganz deutlich: das beste was Deutschland kann, ist zu meckern. “Es ist zu warm, es ist zu kalt, es ist zu nass, es ist zu trocken” und so sieht es auch beim Job Center aus. Wir können auch nichts dafür, dass die Gesetze so sind, wie sie nun mal sind. Wenn ihr euch wirklich beschweren wollt, dann da, wo die ganzen Gesetze verabschiedet werden. Klar gibt es viele Dinge die unfair sind, die ich selbst auch nicht in Ordnung finde, aber uns als Sachbearbeiter sind einfach die Hände gebunden, wir können nicht nach Lust und Laune entscheiden und sagen “Dieser Antragssteller scheint eine sehr ehrliche Haut zu sein, dem bewillige ich einfach mal alles”. Euch sollte auch mal klar sein, dass alle Akten geprüft werden, und wenn da irgendwas nicht richtig begründet werden kann, dann bekommen WIR richtig Ärger.
    Ihr seht nur die eine Seite, habt aber keinen Einblick in unseren Arbeitsalltag. Ich könnte jeden Tag schreiend von der Arbeit nach Hause fahren, weil die Kunden einen verarschen ohne Ende.
    Ich kann euch auch mal ein Beispiel nennen: Junge deutsche Frau, hat 3 Kinder die ihr vom Jugendamt abgenommen wurde und die in eine Pflegefamilie kamen. Die Dame hatte sich grad von ihrem Ex getrennt und zog in mein Gebiet. Ich bewilligte ihr eine Wohnung für 4 Personen, da die Kinder sie jedes Wochenende besuchen kamen. Nach paar Wochen beantragte sie einen neuen Kleiderschrank, damit sie Ersatzklamotten für ihre Kinder dort aufbewahren kann. Kommt mir natürlich logisch vor, allerdings bin ich GEZWUNGEN das prüfen zu lassen und in diesem Fall war das auch genau richtig. Ich schickte also den Außenmitarbeiter hin, der stand aber vor der richtigen Adresse, jedoch konnte er ihren Namen nirgendswo sehen. Hm….komisch. Also rief ich sie an, sie meinte sie hätte noch kein Schildchen angebracht. Doch der Außenmitarbeiter traf sie nie dort an und sie machte auf der anderen Seite Druck wegen dem Kleiderschrank. Das Ende vom Lied war: Ihre Kinder kamen sie NIE besuchen (rücksprache mit Jugendamt), der Vermieter war ihr Onkel, der schön Kohle von uns kassiert hat, aber die Dame selbst, hat nie in dieser Wohnung gelebt, sondern bei ihrem neuen Freund in einem ganz anderen Ort. Ihr Onkel hat einen falschen Mietvertrag aufgesetzt und hat von uns die entsprechenden Kosten erhalten. Sie hatte dazu noch einen Job und hat diesen nicht angegeben….Joa…und so wurde ich mal schön verarscht.
    Und das ist nur ein Beispiel von vielen, es gibt schon Gründe, warum wir so distanziert sind. Wir werden oft genug ausgenutzt und belogen, man spielt uns was vor, drückt auf die Tränendrüse und in Wahrheit sieht alles ganz anders aus. Also hört verdammt noch mal auf über uns zu meckern, geht nach ganz oben kotzt euch da aus!

    Wenn ihr wüsstet, was wir jeden Tag mitmachen und für einen Stress haben, dann würdet ihr euch mit euren Aussagen zurückhalten.

    Welches Land kann außerdem diesen sozialen Rückhalt vorweisen?? In anderen Ländern sitzen Arbeitslose wirklich auf der Straße und haben NICHTS.

    Das Leben ist kein Ponyhof, ich wäre auch lieber Millionär und müsste mir übers finanzielle keine Sorgen machen, aber so ist es halt nicht. Nein, mein Tag sieht so aus, dass ich 10-12 Stunden arbeite, mich beschimpfen lasse, verarschen lasse, die dümmsten Fragen mit höchster Freundlichkeit beantworten muss (“Wieso soll ich Ihnen meine monatlichen Gehaltsabrechnungen vorlegen?”)…sorry, aber für uns ist das auch nicht das gelbe vom Ei. Aber wir versuchen dem ganzen gerecht zu werden und das beste daraus zu machen. Zum Dank dafür, wird man aber auf so Seiten wie dieser auch wieder mal nur beschimpft, schöne Wurst.

  3. Bianca sagt:

    @Katja vllt bist du ja 1 von 10 Sachbearbeitern die wohl korrekt sind aber die meisten sind es eben nicht. bevor du meckerst weil ,,deutschland” meckert ; dan nimm mal pls deine kollegen und die aus anderen regionen unter die lupe. icih will dich net angreifen oder so aber selbst du als sachbearbeiterin der arge würdest da ne wut bekommen.
    weil viele deiner kollegen einfach nur XXXXXXX sind oder sich so verhalten.

  4. Gehartzter sagt:

    Ich verstehe die Problematik der Sachbearbeiter durchaus, die auch nur weisungsgebunden sind und zum Teil auch gerne anders agieren würden, als ihnen gestattet wird.
    Dennoch ist das nur eine fahle Ausrede.

    Denn WENN Ungerechtigkeiten geschehen, und die geschehen im großen Stile, dann müssen auch die Mitarbeiter eines Jobcenters sich zusammenschließen und gegen ihren Arbeitgeber vorgehen, so wie das in Frankreich vor einiger Zeit tatsächlich geschehen ist!

    siehe
    http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/aktuelles/brandbrief/erklaerung-der-franzoesischen-gewerkschaft.htm

    Auch der Brandbrief von Ralph Boes hat meine volle Unterstützung:

    http://www.grundrechte-brandbrief.de

    Ich akzeptiere durchaus, dass man als Sachbearbeiter ein “dickes Fell” haben muss und dass es Menschen gibt, die jeglichen Anstand missen lassen, diese sind naturgemäß zu höheren Anteilen zu finden bei Menschen, die z. B. keinerlei schulische und berufliche Ausbildung besitzen.
    Trotzdem sind nicht ALLE so, bei weitem nicht!

    Viele Menschen sind frustriert, niedergeschlagen, depressiv – und dass die bei den Weisungen der Sachbearbeiter irgendwann zunehmend aggressiv werden, sollte auch für Sie nachvollziehbar sein.
    Vor allen bei Menschen, die sich fühlen, als würden sie wie unnützes Vieh herumgeschubst und herumkommandiert werden, die behandelt werden, als würden sie nicht in der Lage sein, sich um ihr eigenes Leben zu sorgen und kümmern.
    Wenn dann zusätzlich Zwang auf diese Menschen ausgeübt wird, dann ist es kaum verwunderlich, dass diese irgendwann die Nase einfach gestrichen voll haben, zumal auch Ihnen bekannt sein dürfte, dass 5 oder 6 Bewerbertrainings völlig unnütze Geldverbrennung sind, dies weder dem Arbeitssuchenden, noch dem Jobcenter hilft.
    Der einzige, der daran verdienst, ist der Maßnahmeträger – und der verdient nicht schlecht.

    Und wenn ich mir jetzt überlege, dass mir ein Maßnahmeträger bekannt ist, der z. B. eine mehr oder minder Lagerhalle eingerichtet hat mit 50 uralten Computern, dazu einmal die Woche irgend so einen Hansel für ein paar Euro irgendwelche langweiligen Vorträge hält, die keinen mehr interessieren, weil sie das schon zum 25. Mal gehört haben, dafür aber pro Maßnahmeteilnehmer zwischen 300 und 500 Euro pro Monat fließen, dann frage ich mich, ob hier die Jobcenter überhaupt noch ihrer Verantwortung nachkommen.
    Selbst wenn diese Träger gemeldet werden, geschieht nichts – außer dass der Beschwerdeführer meist sanktioniert wird, da der Maßnahmeträger diesen in der Hand hat – dann verschwinden eben mal ein paar Stundenzettel oder der Beschwerdeführer wird wegen “ungebührlichen Verhaltens” aus der Maßnahme geworfen.
    Am Ende bekommt dieser dann eine Sanktion, weil er den Maßnahmeabbruch “selbst herbeigeführt” hat.

    Solche Dinge sind das Ergebnis, wenn Menschen zu etwas gezwungen werden und dann dem Gegenüber machtlos ausgeliefert werden. Derart entrechtet wird man bestenfalls noch zu einem Sklaven, der alles über sich ergehen lassen muss, immer aus Angst, dass beim Widersprechen existenziell notwendige Leistungen gestrichen werden.

    Ich erwarte, wie ein vollwertiger Mensch behandelt zu werden und behandle mein Gegenüber genauso, wenn ich merke, dass dieser mich respektiert. Ist das nicht der Fall, dann riskiere ich auch gerne mit gezielten Provokationen (verbal, niemals handgreiflich!) durchaus auch mal, aus dem Büro geworfen zu werden.
    Ich habe einen Hochschulabschluß, zwei abgeschlossene Berufausbildungen und bin ein intelligenter Mensch – und so erwarte ich auch behandelt zu werden.

    Aber wissen Sie was das Schlimme ist?
    Dass ich inzwischen auch schon gerichtliche Urteile gegen das Jobcenter erwirkt habe und einfach erwarte, dass man sich für die Zukunft auch daran hält.
    Während des laufenden Verfahrens hatte ich übrigens ein sehr sachliches Auskommen mit meinem damaligen Sachbearbeiter, da ich wusste, dass ihm die Hände gebunden waren und er mir auch sagte, dass das Verfahren seiner Ansicht nach unnötig wäre, da er eine ganz andere Entscheidung getroffen hätte, wenn er denn die Befugnisse dazu gehabt hätte.
    Und so kam es, wie es kommen musste: Das Jobcenter ist krachend vor Gericht untergegangen, ich bekam in sämtlichen Klagepunkten mein Recht zugesprochen.
    Und was geschah?
    Prompt im nächsten Bewilligungsbescheid und in der EGV stand der selbe (sorry) Schwachsinn exakt so wieder drin!
    Der Widerspruch mit Verweis auf mein Urteil wurde abgewiesen, es läuft in exakt der selben Sache erneut eine Klage, die ich auch wieder gewinnen werde!
    Allerdings weiß das Jobcenter, dass es bis zur Entscheidung gut 2 Jahre dauern wird und es keine Konsequenzen zu befürchten hat.
    Der Geschädigte bin ich, der mit dem Nonsens leben muss, obwohl dies gerichtlich bereits geklärt wurde.

    Inzwischen habe ich übrigens schon wieder einen neuen Sachbearbeiter, der vorherige war wohl offensichtlich zu “anständig”.

    Und jetzt sagen SIE mir bitte mal, wie so etwas rechtstaatlich noch in Einklang zu bringen ist?

    Hartz IV sind schwerwiegende Verstösse gegen grundlegende Menschenrechte. Das Recht auf Freizügigkeit wäre hier zu nennen, das Recht auf die freie Berufswahl, das Recht sich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland frei bewegen zu können. Im Zusammenhang damit auch “Die Würde des Menschen ist unantastbar”, das Recht der Vertragsfreiheit (wer immer noch das Ammenmärchen glaubt, dass eine EGV ein Vertrag zwischen Jobcenter/Leistungsempfänger ist, der hat noch keine Bekanntschaft mit dem Verwaltungsakt gemacht…!) und so weiter.

    Was den Regelsatz betrifft:
    Dieser mag gerade ausreichend sein, wenn man eine Phase überbrücken muss, also sagen wir mal 3 bis 12 Monate. Dann kommt man mit dem Regelsatz tatsächlich gut aus.
    Wenn man aber, wie sehr viele Menschen, JAHRELANG von diesem Betrag leben muss, dann reicht es eben nicht mehr aus. Denn irgendwann braucht man neue Klamotten, elektrische Geräte gehen zwangsläufig kaputt, man braucht Zahnersatz, eine neue Brille oder was auch immer. Und das lässt sich aus dem Regelsatz dann nicht mehr finanzieren.
    Zumal heute bereits viele Gelder aus dem Regelsatz “zweckentfremdet” werden müssen, da z. B. der Posten für Strom und Energiekosten schon jetzt nicht mehr ausreichend ist bei den stets steigenden Stromkosten.
    Auch der Posten “Lebensmittel” reicht kaum aus.
    Ich gebe für Lebensmittel ca. 50-60 Euro pro Woche aus, das sind ca. 200 bis 250 Euro pro Monat. Der Regelsatz sieht dafür die Hälfte vor…
    Ich kaufe bei Aldi, Lidl, Kaisers, Kaufland – also alles was sich an Geschäften hier bietet – aber ich kaufe Dinge, die ich essen kann (da ich z. B. keine Milchprodukte mehr vertrage), die mir schmecken und vor allem auch gerne frische Sachen wie Obst und Gemüse.
    Bei Fleisch greife ich nur zur Pute oder zum Hähnchen.
    Ansonsten frühstücke ich nicht, ich esse auch nicht zu Mittag, sondern nur noch einmal abends!
    Trinken? Keinen Alkohol, keinen Kaffee… aber auch kein Leitungswasser, sondern Getränke, die mir schmecken, z. B. Volvic Tee (das Billigproduktezeug schmeckt einfach nur widerlich!) oder gelegentlich auch mal Cola.
    Ich glaube nicht, dass das dekadent oder ähnliches ist, sondern der ganz normale Bedarf.

    Wenn aber bereits so viel für Lebensmittel und Energie draufgehen, können sie sich denken, wieviel dann noch für Kleidung, Ansparungen, Reparaturen etc. übrig bleibt. Richtig: GAR NICHTS.

    Und so wie mir geht es auch den 7 Millionen anderen Leistungsempfängern sowie den ganzen Geringverdienern Tag für Tag!

    Und dann hat man so ein Frau von der Leyen grinsend vor der Kamera stehen, die damit prahlt, wieviel sie doch erreicht hätte…

    So, genug getextet, aber irgendwie musste ich mir den Frust mal von der Seele schreiben.

    Ich hätte gerne ein auskömmliches Einkommen, aber das wird mir wohl bis zu meinem Tode verwehrt bleiben! Und ja, mir macht der Gedanke jetzt schon Angst, irgendwann im Alter auf Grundsicherungsniveau auf meinen Tod warten zu dürfen…

  5. Gehartzter sagt:

    Andere Frage:
    Wie viele Fälle haben Sie zu betreuen?
    Mit wie vielen haben Sie Probleme?
    Man merkt sich immer die Einzelfälle, die betrügen, lügen oder anderweitig versuchen, Leistungen zu erschleichen.
    Die große Mehrzahl, die keine Probleme macht, an die erinnert man sich jedoch nicht, wenn man Abends den Stift fallen lässt und nach Hause geht.

    Es gibt viel mehr ungerechtfertigte Sanktionen als es auf der anderen Seite überführte Leistungsbetrüger gibt. Und das ist bekannt, nicht umsonst quellen die Gericht vor Klagen nur so über – und die Erfolgsquote ist sehr hoch, sprich: Berechtigte Klagen!
    Was ich von Sachbearbeitern bereits an Falschinformationen erhalten habe, welche selbst nach der Korrektur kein Einsehen hatten, davon könnte ich ein Buch schreiben.

    Eine andere geniale Aussage einer Sachbearbeiterin war, die extra “ausgebildet” wurde für die Bearbeitung der Anträge Selbständiger:

    “Geschäftsausgaben sind doch sowas wie Flaschenpfand, die bekommen Sie doch von ihren Kunden wieder. Wieso machen Sie diese also überhaupt einkommensmindernd geltend?”

    Und vom Datenschutz allgemein scheint man in den Jobcentern grundsätzlich gar nichts zu halten. Auch hier könnte ich Romane schreiben…

  6. Gehartzter sagt:

    Zum Posting.
    Auch “Kopftuchträger” bekommen nicht mehr als andere!
    Im Gegenteil, diese haben oft noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Bitte solche Äußerungen unterlassen, Danke.

    Bei Dir scheint was grundlegend falsch gelaufen zu sein. Einfach so kann die Zahlung der Miete nicht verändert werden.
    Eigentlich müsstest Du eine Aufforderung zur Senkung der Kosten der Unterkunft bekommen, wofür Du 6 Monate lang Zeit hast.
    Solltest Du innerhalb dieser Zeit nicht in der Lage sein, eine Wohnung mit angemessener Miete zu finden, muss das Jobcenter auch weiterhin die volle Miete bezahlen.
    Eine spontane Absenkung der Miete ist nicht möglich.
    Auch die Umzugskosten müssten in dem Falle vom Jobcenter getragen werden, da diese zum Umzug auffordert.

    An sich auch schon ein heikles Thema, dass man einfach so, weil die Miete nicht mehr angemessen erscheint, verlangen kann, dass jemand umzuziehen hat – aber das ist ein anderes Thema. Inkl. Ghettoisierung und dergleichen.

    Wenn Dein Sohn aus der Bedarfsgemeinschaft fällt, dann ist es klar, dass Du für ihn kein Geld mehr bekommst.
    Bist Du Dir sicher, dass die Miete gekürzt wurde und nicht er einfach aus der Bedarfsgemeinschaft herausgerechnet wurde?

    Jedenfalls scheint da irgendwas nicht zu stimmen.
    Mein Tipp:
    Widerspruch einlegen (wenn innerhalb der Frist, ansonsten Überprüfungsantrag stellen) und ggf. eine Beratungsstelle aufsuchen.

  7. Katja sagt:

    Nun ich betreue zurzeit 146 Fälle und ich habe durchaus Kunden, mit denen ich sehr gerne zusammen arbeite, die mir gegenüber offen sind und auch nicht versuchen was zu verschleieren. An die erinner ich mich gerne, ich lasse nicht einfach irgendwann meinen Stift fallen und geh nach Hause und denk mir “So, und jetzt leckt mich alle am Arsch”. Über besonders schwierige Fälle mache ich mir auch privat Gedanken, da recherchiere ich auch privat im Internet und suche nach Lösungen usw. Es ist ziemlich deutlich das auf beiden Seiten Frust besteht, ich kann die Seite der Kunden sehr gut nachvollziehen. Ich bin aber auch dankbar, wenn jemand sich in unsere Lage mal versetzt.
    Was soll man sagen…Hartz IV hat viel Unzufriedenheit gebracht, unglückliche Kunden, überarbeitete und gestresste Mitarbeiter.

  8. Torsten sagt:

    Sehr gut erklärt und durchaus nachvollziehbar. Danke

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