Für Alleinerziehende nur 50 EUR Kinderbonus statt 100 EUR

Diese Veränderung wurde im Rahmen des zweiten Paketes bekannt. Der Hintergrund dieser Kürzung für Alleinerziehende ist die Tatsache, dass der Unterhaltspflichtige Ex-Partner ja der allein erziehenden Mutter Unterhalt zahlen muss. Das Geld wird also auf Unterhaltsansprüche angerechnet. Der ehemalige Partner kürzt auf seiner Seite die Zahlungen einmalig um 50 €. So haben beide seitenweisen von diesen Kinderbonus, die Mutter bekommt 50 € vom Staat und der Vater zeigt weniger Unterhalt und hat soeben so einmalig 50 € bekommen.

Ob das Urteil und diese Regelung nun für die Beteiligten gut sind, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Sicher ist es für die Frau ungerecht, da sie ja die erzieherische Hauptarbeit leisteten und der Mann einfach nur Geld zahlt und dafür nun auch noch mit einmalig 50 € belohnt wird. Aus meiner Sicht sollte das schon die Frau (oder derjenige, der das Kind erzielt, das kann ja auch der Mann sein) bekommen.

Wichtig ist doch wie das Geld verwendet wird

Sollte dieser Kinderbonus in Zigaretten, Alkohol oder andere nicht kinderfreundliche Dinge umgesetzt werden, dann hat dieser Bonus von staatlicher Seite das Ziel verfehlt. Wird dafür jedoch für das Kind Kleidung oder was vernünftiges zu essen gekauft, dann ist es eine wunderbare Sache und man könnte sicher auch zustimmen, diesen einmaligen Kinderbonus regelmäßig auf das Kindergeld aufzuschlagen, so dass die allein erziehende Mutter oder der allein erziehende Vater einfach mehr Unterstützung für das Kind bekommt.

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— Kommentare —

  1. bdasilverw sagt:

    Mit welchem Recht soll der Ex-Partner die 100,- Euro für sich alleine bekommen? Wo bleibt bei diesem Artikel denn die Gleichberechtigung?Auch wenn das Kind bei einem Partner lebt, hat der andere Partner doch auch Kosten an den Wochenenden und das unter umständen sehr viel. Mann solle auch bedenken das der Partner den gleichen Unterhalt aufbringen muss, wo das Kind lebt und nicht nur der Ex-Partner. Beide Seiten müssen für den gleichen Betrag (Unterhalt ) aufkommen und das wird meistens vergessen. Mann redet immer nur von dem Unterhalt des/der Vaters/Mutter und das es zu wenig Unterhalt sei,aber wie gesagt beide müssen den Unterhalt aufbringen nicht nur eine Partei. Also sollten auch bei dieser Einmalzahlung eine gleichberechtigung sein, Beide Partner bekommen 50,- Euro vom Staat als einmaligen Zuschuß.Was ist wenn der Partner wo das Kind nicht lebt, eine Entschädigung fordert für Entzug und Zwangstrennung des Kindes, denn viele habe sich diese Situation nicht gewünscht gewollt und auch nicht ausgesucht. Immer beide Seiten sehen auch wenn es nicht einfach ist, denn irgendwann waren sich ja auch beide einig über ein Kind. Kompromisse eingehen!!!!

  2. Torsten sagt:

    Danke für Ihre Meinung, mal sehen was andere dazu denken.

  3. T.K. sagt:

    Es ist schon richtig, das der Ex-Partner auch ausgaben hat wenn das Kind an den Wochenenden bei ihm ist. Jedoch ist die Verteilung ungerecht. 75 zu 25 % wären gerechter. Unter anderem ist es als Hartz IV Empfänger ohnehin schon schwierig zu “Überleben”. Es wäre schön gewesen endlich mal mit dem Geld etwas zu machen was man sonst nicht kann. Z.B. ein Besuch im Phantasialand. Der Eintritt, die Fahrtkosten übersteigen schon fast den Betrag. Oder aber ein anderes Beispiel: ENDLICH mal was anderes zum Essen einkaufen. Nicht immer nur das Billigste vom Billigen und “Abgepacktes”.

  4. a.a sagt:

    das ist doch der witz des jahrhunderts!!!! meine tochter wächst seit ihrer geburt ohne vater auf. alle anfallenden kosten werden von mir getragen. der fragt auch nicht ob die kleine genug zu essen hat. wieso wird dann rücksicht auf ihn genommen????

  5. a.a sagt:

    für ein altes auto bekommt man 2.500€ und für´s kind 100€
    soviel zum thema kinderfreundlichkeit!!!!!!

  6. Torsten sagt:

    Stimmt, mit der Abfrackprämie für ein Auto, könnte man 25 Kinder mit Kinderbonus versorgen, so hab ich das noch nicht gesehen. Man könnte auch mit der Abfrackprämie 10 Kinder in der neuen welt begrüßen. Dann hätte jedes Kind 250 EUR und nicht 100, das wäre besser, oder?

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